Politik

Clan-Chef erscheint ohne Corona-Maske im Gerichtsgebäude - und kommt damit durch

Am Montag soll der Clan-Chef Arafat A.-Ch. ohne Gesichtsmaske in das Berliner Gerichtsgebäude, in dem der Prozess gegen ihn geführt wird, gekommen sein. Er soll auf ein Attest verwiesen haben, den er aber nicht dabei hatte. Trotzdem wurde er in das Gerichtsgebäude gelassen.
05.10.2020 14:05
Aktualisiert: 05.10.2020 14:05
Lesezeit: 1 min
Clan-Chef erscheint ohne Corona-Maske im Gerichtsgebäude - und kommt damit durch
17.08.2020, Berlin: Arafat A.-Ch. (2.v.r) und ein Mitangeklagter (r) kommen nach einer Gerichtsverhandlung aus dem Landgericht. (Foto: dpa) Foto: Christophe Gateau

Am Montag soll der Clan-Chef Arafat A.-Ch. ohne Gesichtsmaske in das Berliner Gerichtsgebäude, in dem der Prozess gegen ihn geführt wird, gekommen sein. Besonders kurios ist, dass ihn die zuständigen Beamten diesen Verstoß gegen die seit Samstag geltende Maskenpflicht in allen Verwaltungsgebäuden und Büros durchgehen lassen haben, so die B.Z.

Nach Informationen der Bild-Zeitung soll er auf ein Attest verwiesen haben, den er aber nicht vorlegte, weil er ihn nicht dabei gehabt haben soll. „Ob ihm nun ein Bußgeld droht – unklar“, so die B.Z.

Tag24 führt über den Prozess gegen den Clan-Chef aus: „Die Staatsanwaltschaft wirft dem Clanchef Straftaten zum Nachteil des Rappers Bushido vor (…) Anklage kam es zu Straftaten, nachdem Bushido 2017 die Geschäftsbeziehungen aufgelöst habe.“

A.-Ch. „habe dies nicht akzeptieren wollen und von Bushido eine Millionenzahlung sowie die Beteiligung an dessen Musikgeschäften für 15 Jahre gefordert.“

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Finanzielle Freiheit braucht einen starken Partner

Vermögen eröffnet Möglichkeiten – und bringt zugleich Entscheidungen mit sich: Wie lässt sich das Erreichte bewahren, gezielt...

DWN
Finanzen
Finanzen Steuervergleich 2026: Was von 50.000 Euro Gehalt, Gewinn und Kapital wirklich übrig bleibt
24.10.2026

50.000 Euro verdienen und trotzdem völlig unterschiedlich viel Geld behalten? In Deutschland entscheidet nicht nur die Höhe des...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Online-Handel: Amazon plant Investitionen von rund 16 Milliarden Euro
24.10.2026

16 Milliarden Euro will Amazon 2027 in Deutschland investieren – ein großer Teil soll in Cloud und KI rund um Frankfurt fließen. Was...

DWN
Finanzen
Finanzen Flucht in die Endlichkeit: Wie ein überforderter Anleihemarkt den Bitcoin-Kurs treibt
24.10.2026

Das US-Finanzministerium kauft seine eigenen Schulden zurück, damit sie überhaupt noch jemand haben mag, und der Bitcoin hat das...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft BMW X5 im Test: Warum die fünfte Generation alles anders macht
24.10.2026

Fast 100.000 Euro Einstiegspreis, bis zu 845 Kilometer elektrische Reichweite und ein Auftritt, der kaum zu übersehen ist: Mit dem neuen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Kokain am Arbeitsplatz: Wenn ausgerechnet die besten Mitarbeiter abhängig werden
24.10.2026

Kokain ist längst keine Droge mehr, die nur auf Partys konsumiert wird. Immer häufiger erreicht der Konsum auch den Arbeitsalltag....

DWN
Finanzen
Finanzen Aktien kaufen: Diese Branchen könnten den KI-Hype schlagen
24.10.2026

Die Börsen brechen Rekorde, doch der Höhenflug steht auf wackligen Beinen. Wenige Technologiekonzerne treiben die Kurse, während...

DWN
Politik
Politik China macht seine Grenzen dicht: Ein neuer Eiserner Vorhang
24.10.2026

China macht seine Grenzen dicht, und längst trifft es nicht mehr nur politisch unbequeme Bürger. Lehrer, Ärzte und KI-Ingenieure dürfen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: KI-Aktien im Fokus, während die Wall Street im Minus bleibt
23.10.2026

Spannung an den Finanzmärkten: Warum Technologiewerte und Rohstoffe die Anleger derzeit in Atem halten.