Deutschland

Bundesregierung: Russland erfüllt Verträge zu Gaslieferungen

Russland erfüllt die Verträge zu Gaslieferungen nach Deutschland laut Bundesregierung bislang vollumfänglich.
28.01.2022 14:34
Aktualisiert: 28.01.2022 14:34
Lesezeit: 1 min
Bundesregierung: Russland erfüllt Verträge zu Gaslieferungen
Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, Olaf Scholz, SPD-Kanzlerkandidat und geschäftsführender Bundesfinanzminister und Christian Lindner, Parteivorsitzender der FDP, kommen zu einer Pressekonferenz zusammen. (Foto: dpa) Foto: Michael Kappeler

Russland erfüllt die Verträge zu Gaslieferungen nach Deutschland laut Bundesregierung bislang vollumfänglich. Die Bundesregierung gehe davon aus, dass dies auch so bleibe, sagte Regierungssprecher Steffen Hebestreit am Freitag in Berlin mit Blick auf die Ukraine-Krise zwischen Russland und dem Westen. Natürlich stelle sich die Bundesregierung auf alle Eventualitäten ein, fügte er hinzu, wollte aber nicht ins Detail gehen.

Der Westen fürchtet, dass Russland eine Invasion in der Ukraine vorbereitet, was die Regierung in Moskau zurückweist. Für den Fall haben die Alliierten mit massiven politischen und wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland gedroht. Was dies für die Gaslieferungen aus Russland bedeuten würde, ist unklar.

Russland strebt Außenminister Sergej Lawrow zufolge keinen Krieg mit der Ukraine an, meldet Reuters. Russland werde aber nicht zulassen, seine Interessen zu vernachlässigen. Lawrow äußert sich positiv zu den Antworten der USA auf russische Forderungen. Diese seien besser als die der Nato. Wie Russland darauf reagieren wolle, entscheide Präsident Wladimir Putin.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Meta-Aktie: Konzern streicht 700 Stellen und fokussiert KI
26.03.2026

Meta baut radikal um und streicht 700 Stellen, während KI zum Kern der Strategie wird. Die Aktie gerät unter Druck, denn juristische...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Handelspolitik: Kann Europa ohne die USA bestehen
26.03.2026

Trump schottet die USA ab und erschüttert den Welthandel. Doch Ursula von der Leyen nutzt die Krise und schmiedet weltweit neue Allianzen....

DWN
Politik
Politik Iran-Krieg treibt Ölpreis-Angst: Deutschland bleibt verwundbar
26.03.2026

Der Iran-Krieg zeigt, wie schnell die globale Energieversorgung ins Wanken gerät – und wie abhängig Deutschland noch immer ist....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Insolvenzen, Leerstand, Onlinehandel: Tausende Geschäfte verschwinden aus deutschen Innenstädten
26.03.2026

Seit der Corona-Lockdowns verschärft sich die Krise des deutschen Einzelhandels weiter. Die Anzahl der Geschäfte soll 2026 sogar auf ein...

DWN
Politik
Politik EU-Asylpolitik: Rechte Mehrheit beschließt Abschiebezentren
26.03.2026

Das EU-Parlament verschärft die Asylpolitik deutlich – mit Stimmen von Konservativen und rechten Parteien. Die Entscheidung für...

DWN
Immobilien
Immobilien Wohnungsbau bricht ein: IG Bau will staatliche Zinsbremse
26.03.2026

Deutschlands Wohnungsbau steckt tief in der Krise, und ein schneller Ausweg ist nicht in Sicht. Die IG Bau fordert jetzt radikale...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Innovationsranking: China überholt Deutschland und stellt Europas Modell infrage
26.03.2026

China zieht an Deutschland vorbei und rückt im Innovationsranking an die USA heran. Dahinter steckt kein Zufall, sondern eine strategisch...