Finanzen

Angst vor Ansteckung: Italiens Aktienmarkt auf absolutem Tiefstand

Lesezeit: 1 min
24.07.2012 17:39
Italien ist bereits gefährdet, das ist zumindest die Ansicht der meisten Investoren. Die Zinssätze für italienische Anleihen kletterten am Dienstag zum ersten Mal seit Januar wieder über die 5-Prozent-Marke und der italienische Leitindix rutscht auf sein niedrigstes Level seit der Einführung des Euros.
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Die sich zuspitzende Situation in der Eurozone geht auch an Italien nicht vorbei. Deutschlands Ausblick wurde von Moody’s auf negativ gesenkt (hier), zehn italienische Städte brauchen finanzielle Hilfe, Spanien steht kurz vor einem vollen Bailout (mehr hier). Die Unruhe der Investoren ist deutlich zu spüren. Am Montag stoppte die italienische Börsenaufsicht Leerverkäufe (hier).

Wie groß die Sorge ist, dass auch Italien unter den Rettungsschirm schlüpfen muss zeigte am Dienstag die durchschnittliche Rendite für spanische Papiere. Die Zinssätze für zehnjährige Anleihen stiegen auf 6,58 Prozent und durchbrachen damit erstmals seit Januar dieses Jahres wieder die 6,5-Prozent-Marke. Aber auch die Rendite für zweijährige Anleihen legte deutlich zu. Sie kletterte zwischenzeitlich auf 6,346 Prozent.

Die schlechten Nachrichten wirkten sich zudem auf den italienischen Aktienmarkt aus. Der Leitindex FTSE MIB fiel um 3 Prozent auf sein niedrigstes Niveau seit der Einführung des Euros, auf 12,299 Punkte. Im März 2000 datierte der FTSE MIB bei 50.000 Zählern – seitdem hat er mehr als 75 Prozent seines Wertes verloren.


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Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

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