Wirtschaft

Deutsche Exporte in die USA sinken im fünften Monat in Folge

Die Vereinigten Staaten sind nach wie vor Deutschlands wichtigster Handelspartner. Doch die Geschäfte erodieren seit Monaten. Auch in anderen Regionen tut sich die Exportwirtschaft schwer.
09.10.2025 11:55
Lesezeit: 1 min

Deutsche Exporte in die USA sinken im fünften Monat in Folge

Weiterer Dämpfer für Deutschlands Exporteure im wichtigen US-Geschäft: Zwar gingen auch im August die meisten deutschen Ausfuhren in die Vereinigten Staaten. Es gab jedoch den fünften monatlichen Rückgang in Folge, wie das Statistische Bundesamt mitteilte - und zugleich den niedrigsten Wert seit November 2021.

Mit einem Warenwert von 10,9 Milliarden Euro waren die Ausfuhren „Made in Germany“ in die USA im August kalender- und saisonbereinigt 2,5 Prozent niedriger als im Juli 2025 und 20,1 Prozent geringer als ein Jahr zuvor. Die aggressive Zollpolitik der US-Regierung wird zunehmend zur Belastung für die Exportnation Deutschland.

Rückschläge auch in anderen Regionen

Auch die Geschäfte mit den Partnerländern der Europäischen Union liefen im August schlechter. Auf dem chinesischen Markt ging es dagegen wieder etwas aufwärts.

Insgesamt lieferte Deutschland den vorläufigen Ergebnissen der Wiesbadener Statistiker zufolge im August Waren im Wert von 129,7 Milliarden Euro ins Ausland. Das waren 0,5 Prozent weniger als im Juli des laufenden Jahres und 0,7 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Einfuhren nach Deutschland lagen mit 112,5 Milliarden Euro um 1,3 Prozent niedriger als im Juli 2025, aber um 3,5 Prozent höher als im August des Vorjahres.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Panorama
Panorama Bildungsstudie: Sachsen beim Länderranking wieder an der Spitze
16.09.2026

Auch in diesem Jahr wird Sachsen in einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft wieder zum Bildungssieger des Landes erklärt. Der...

DWN
Politik
Politik Bedrohungen durch Russland: Von der Leyen will eigenen Artikel 4 für die EU
16.09.2026

Leipziger Sprengstoffdrohne als mahnendes Beispiel: Reicht die Nato aus, um die Sicherheit Europas zu gewährleisten?...

DWN
Politik
Politik Mecklenburg-Vorpommern: AfD in Umfrage nur zwei Punkte vor SPD
16.09.2026

In wenigen Tagen wählt Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Landtag. Einer neuen Umfrage zufolge könnte sich ein Erfolg für die SPD...

DWN
Finanzen
Finanzen Rüstungsaktien: Europas Aufrüstung macht Anleger reich
16.09.2026

Rüstungsaktien haben Anlegern seit Anfang 2025 enorme Gewinne beschert, manche Titel haben ihren Wert nahezu verdoppelt. Trotzdem setzen...

DWN
Politik
Politik Düstere Botschaft aus Kiew: Putin will Krieg führen, bis er stirbt
16.09.2026

Dmytro Kuleba war bis September 2024 Außenminister der Ukraine. Jetzt warnt er Europa vor Illusionen über Russland. Putin werde Krieg...

DWN
Politik
Politik Milliardendefizit Arbeitsagentur: Kommt ein kürzerer Arbeitslosengeld-Bezug?
16.09.2026

Ältere sollen weniger lang Arbeitslosengeld beziehen dürfen - das fordern Wirtschaftsverbände und bestimmte Parteien. Doch Forscher...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Onboarding neuer Mitarbeiter: Darauf kommt es an
16.09.2026

Die Vorstellungsgespräche sind geschafft, es wurde sich für einen passenden Bewerber entschieden und dieser hat ebenfalls zugesagt. Damit...

DWN
Politik
Politik Ursula von der Leyen: Fünf Pleiten und zwei Erfolge
16.09.2026

Der Europäer glaubt nicht, dass er durch die EU besser leben wird. Dieses politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Problem ist in...