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DWN-Wochenrückblick KW 08: Die wichtigsten Analysen der Woche

Im DWN Wochenrückblick KW 08 aus dem Jahr 2026 fassen wir die zentralen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen Woche zusammen. Dafür haben wir die relevantesten Themen in unserem Podcast in einen klaren Zusammenhang gebracht.
20.02.2026 09:10
Aktualisiert: 20.02.2026 09:10
Lesezeit: 3 min
DWN-Wochenrückblick KW 08: Die wichtigsten Analysen der Woche
DWN-Wochenrückblick Podcast KW 08 2026. (Illustration: DWN)

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, wie eng die globalen Krisenherde und Wirtschaftsmärkte wirklich miteinander verflochten sind? In dieser Folge nehmen wir Sie mit auf eine spannende Reise durch eine Welt im radikalen Umbruch: Wir zeigen Ihnen, wie eine beispiellose Säuberungswelle in Chinas Militärspitze die strategische Gefahr für Taiwan verändert, und erklären, warum der Entzug des Starlink-Netzwerks das russische Militär schwächt und der Ukraine plötzlich rasante Geländegewinne ermöglicht.

Die Themen im Überblick

1 Xi Jinpings Strategie im Taiwan-Konflikt

Chinas Militär im Umbruch: Staatschef Xi Jinping baut die militärische Führung radikal um und entlässt ranghohe Generäle. Dies könnte eine mögliche Invasion Taiwans kurzfristig verzögern, die Schlagkraft der Armee langfristig jedoch gefährlich erhöhen.

2 Milliarden-Einnahmen, aber ein Desaster für Jobs und Vertrauen

Trumps Zoll-Bilanz: Donald Trumps protektionistische Zollpolitik spülte zwar Milliarden in die US-Staatskassen, kostete jedoch wertvolle Industriearbeitsplätze. Gleichzeitig kratzt der „Zoll-Torpedo“ massiv an der Verlässlichkeit der USA als internationaler Handelspartner.

3 Europäischer Atomschirm kann die NATO in Stücke sprengen

Europas atomare Eigenständigkeit: Aus Sorge vor einem amerikanischen Rückzug treiben Frankreich, Großbritannien und Deutschland Gespräche über einen europäischen Atomschirm voran. Kritiker warnen jedoch, dass dieser sicherheitspolitische Alleingang die NATO von innen heraus spalten könnte.

4 Ukraine-Rückeroberung und welche Rolle die Starlink-Sperre dabei spielt

Ukrainischer Vormarsch durch Starlink-Sperre: Die Ukraine verzeichnet rasante Geländegewinne, da Russland den Zugang zum Starlink-Satellitennetzwerk verloren hat. Ohne das System ist die russische Drohnensteuerung und Truppenkommunikation an der Front massiv beeinträchtigt.

5 Goldpreis aktuell unter 5.000 Dollar

Turbulenzen am Goldmarkt: Nach einem historischen Rekordhoch ist der Goldpreis wieder unter die Marke von 5.000 US-Dollar gefallen. Analysten führen diesen Rücksetzer auf abklingende geopolitische Spannungen, unklare Notenbank-Entscheidungen und einen starken US-Dollar zurück.

6 Datev-Analyse belegt beunruhigende Zahlen

Deutscher Mittelstand in der Krise: Entgegen den optimistischen Aussagen der Politik belegt eine neue Datenanalyse den schleichenden Niedergang des deutschen Mittelstands. Hohe Kosten, Bürokratie und Nachfrageschwäche treiben immer mehr Betriebe in die Insolvenz oder zur Geschäftsaufgabe.

7 Warum Moskau jetzt gegen den Markt handelt

Russlands Zins-Wende: Trotz enormer Haushaltsdefizite und den Kosten des Krieges hat die russische Zentralbank überraschend den Leitzins auf 15,5 Prozent gesenkt. Mit diesem Schritt stemmt sich Moskau gegen eine stark abkühlende Binnenwirtschaft und sinkende Exporteinnahmen.

Warum diese Woche entscheidend war

Die behandelten Themen sind entscheidend, da sie eine Phase verdeutlichen, in der sicherheitspolitische Allianzen, technologische Kriegsführung und globale Wirtschaftsmärkte gleichzeitig radikalen und unvorhersehbaren Veränderungen unterworfen sind. Einerseits verschieben drastische militärische Umstrukturierungen in China und die offenkundig kriegsentscheidende Starlink-Sperre in der Ukraine die unmittelbaren militärischen Machtverhältnisse in den aktuellen und potenziellen Konfliktregionen.
Andererseits zwingt die protektionistische und unberechenbare US-Politik unter Donald Trump traditionelle europäische Verbündete dazu, über sicherheitspolitische Alleingänge wie einen eigenen Atomschirm nachzudenken. Flankiert wird diese brisante geopolitische Neuordnung von immensen ökonomischen Belastungen, die sich in einem hochsensiblen Goldpreis, Russlands verzweifelter Zinssenkung gegen die eigene Wirtschaftskrise und dem schleichenden Niedergang des deutschen Mittelstands entladen.

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Julia Jurrmann

Als Head of Operations verantwortet Julia Jurrmann die zentralen Abläufe hinter den Kulissen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten. Ihre Tätigkeit hat sie bereits 2012 in der Redaktion von BF Blogform Social Media begonnen, wechselte 2019 aber zum Abonnenten-Management. Mittlerweile koordiniert sie redaktionelle, technische und organisatorische Prozesse im eigenen Haus sowie in anderen Unternehmen der Bonnier Verlagsgruppe. Ihr Master-Studium der Latinistik absolvierte sie an der Humboldt-Universität zu Berlin.
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