Finanzen

US-Marktbericht: Zweifel an Friedensabkommen belasten Wall Street, während Tech-Aktien nachgeben

30.03.2026 22:36
Lesezeit: 1 min
US-Marktbericht: Zweifel an Friedensabkommen belasten Wall Street, während Tech-Aktien nachgeben
An den US-Börsen spiegeln sich wirtschaftliche Erwartungen und geopolitische Trends. (Foto: stockinasia/iStock) Foto: stockinasia/iStock

Geopolitische Spannungen im Nahen Osten

US-Aktien zeigten sich am Montag uneinheitlich, während die Ölpreise fester tendierten, nachdem der US-Präsident erklärt hatte, die USA würden alle iranischen Kraftwerke, Ölquellen und die Insel Kharg „in die Luft jagen und vollständig vernichten“, falls „nicht in Kürze“ ein Abkommen mit Teheran erzielt werde.

Der Präsident deutete an, dass auch Entsalzungsanlagen angegriffen werden könnten. Gleichzeitig trafen zusätzliche US-Truppen im Nahen Osten ein, was die Befürchtungen vor einer Bodenoffensive in einem langandauernden Krieg mit dem Iran schürte.

In einem Interview mit der Financial Times am Sonntag sagte Trump, er wolle „das Öl im Iran übernehmen“ und könnte das Exportzentrum auf der Insel Kharg einnehmen.

Gleichzeitig lobte Trump „großartige Fortschritte“ bei den Gesprächen mit einem iranischen Regime, das er als „neu und vernünftiger“ bezeichnete.

Rücksetzer bei den US-Leitindizes

Ein starker Rückgang bei den Technologiewerten belastete die Wall Street am Montagnachmittag, obwohl die drei Leitindizes zunächst höher eröffnet hatten.

Der technologielastige Nasdaq 100 fiel am stärksten und gab um 0,8 Prozent auf 22.953,38 Punkte nach, gefolgt vom S&P 500, der mit einem Minus von 0,4 Prozent bei 6.343,72 Punkten schloss.

Der Dow Jones hingegen verzeichnete marginale Gewinne von 0,1 Prozent auf 45.216,14 Punkte.

Öl notierte leicht fester bei 114 US-Dollar pro Barrel.

Gewinner und Verlierer bei den Einzeltiteln

Micron Technology führte die Verluste an der Wall Street an und gab bis zum Handelsschluss um fast 10 Prozent nach, gefolgt von Intel, Cisco und Palantir, die um 4,5 Prozent, 3,7 Prozent bzw. 3,8 Prozent fielen.

Broadcom verlor 2,5 Prozent, während Elon Musks Tesla um 1,85 Prozent nachgab.

Nvidia, das größte Unternehmen der Welt, büßte im Montagshandel 1,4 Prozent ein.

Mark Zuckerbergs Meta führte die Gewinnerliste an und legte um 2 Prozent zu, während Amazon und Microsoft Zuwächse von 0,8 Prozent und 0,5 Prozent verbuchten.

Der Finanzsektor legte am Montag um fast 1 Prozent zu, angeführt von American Express, deren Aktien um 2,2 Prozent nach oben sprangen. JP Morgan und Goldman Sachs notierten 0,3 Prozent bzw. 0,75 Prozent höher.

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