Neustart für die Altersvorsorge: Börsenchef drängt auf radikale Aktien-Reform
Die Sorge um die Sicherheit der gesetzlichen Rente bleibt eines der beherrschenden Themen im Land. Während Bundeskanzler Friedrich Merz bereits erste Weichen für einen grundlegenden Umbau des Rentensystems gestellt hat, fordert Deutsche-Börse-Chef Stephan Leithner nun deutlich mutigere Schritte. Sein Plädoyer: Eine stärkere Orientierung am Kapitalmarkt – von der „Frühstart-Rente“ ab der Geburt bis hin zu einer verpflichtenden betrieblichen Vorsorge – soll das System wetterfest für die Zukunft machen.
Deutsche-Börse-Chef Leithner fordert 65 Prozent Rentenniveau, eine Frühstart-Rente ab Geburt und betriebliche Vorsorge für alle. Was das bedeutet (Foto: dpa).
Foto: Helmut Fricke
Im Folgenden:
Warum Deutsche-Börse-Chef Leithner ein Rentenniveau von 48 Prozent als „unsozial" bezeichnet.
Wie ein Kinderdepot mit 4.000 Euro Startkapital die Altersvorsorge grundlegend verändern könnte.
Weshalb Leithner die betriebliche Altersvorsorge künftig in jeden Arbeitsvertrag schreiben will.
'Registrieren Sie sich für den vollen Zugang mit einem Benutzernamen oder melden Sie sich an, wenn Sie bereits einen haben.
Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.