Finanzen

US-Börsenbericht: Wall Street legt stark zu, da die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Konflikts wächst

31.03.2026 22:11
Lesezeit: 1 min
US-Börsenbericht: Wall Street legt stark zu, da die Hoffnung auf ein Ende des Iran-Konflikts wächst
Die Entwicklung der US-Börsen beeinflusst Investoren und Märkte weltweit. (Foto: ymgerman/iStock) Foto: ymgerman/iStock

Aussichten auf Deeskalation im Iran-Konflikt

Die US-Märkte schlossen am Dienstag im Plus, wahrscheinlich angetrieben von Berichten, dass Präsident Donald Trump den Iran-Krieg bald beenden könnte, zumal er heute gegenüber der New York Post erklärte, dass sich die Straße von Hormus „automatisch öffnen“ werde.

Trump hat jedoch Ländern wie Großbritannien, die von der Sperrung der Straße von Hormus betroffen sind, mitgeteilt, sie sollten sich „ihr eigenes Öl besorgen“, da die USA „nicht mehr da sein werden, um euch zu helfen“. Der US-Präsident meldete sich auf der Plattform Truth Social zu Wort und schrieb, dass im Iran „der schwierige Teil erledigt“ sei.

Er schrieb weiter: ‚Ihr müsst anfangen zu lernen, wie man für sich selbst kämpft; die USA werden nicht mehr da sein, um euch zu helfen, genau wie ihr für uns nicht da wart. Der Iran wurde im Grunde genommen dezimiert. Der schwierige Teil ist erledigt. Besorgt euch euer eigenes Öl! Präsident DJT.‘

Dow Jones verzeichnet kräftige Kursgewinne

Der Dow Jones Industrial kletterte heute um 2,49 Prozent auf 46.341,08 Punkte.

Die Hauptantriebskräfte im Index waren Nvidia und Boeing, die um 5,62 Prozent beziehungsweise 5,20 Prozent zulegten.

Frühere Berichte der iranischen Revolutionsgarden über mögliche Angriffe auf einige der führenden US-Unternehmen könnten zu einem gewissen Rückzug unter den Anlegern beigetragen haben.

Dennoch schlossen Boeing und Nvidia, die beide von den iranischen Revolutionsgarden aufgeführt wurden, im Plus.

Eine Belastung für den Index stellte unterdessen Coca-Cola dar; die Aktie gab bis zum Handelsschluss um 0,28 Prozent nach.

S&P 500 und Nasdaq folgen dem Aufwärtstrend

Auch der S&P 500 schloss im positiven Bereich und stieg um 2,91 Prozent auf 6.528,47 Punkte.

Der technologielastige Nasdaq legte bis zum Schlussgong um 3,83 Prozent auf 21.590,63 Punkte zu.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen XRP-Ledger-Transaktionsvolumen überschreitet die Marke von 1 Million

Analysten erwarten ein Aufwärtspotenzial von 100%. XRP Wie können Inhaber neue passive Einkommensquellen schaffen?

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

X
DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik Lobbyarbeit für Irlands EU-Ratspräsidentschaft: Das sind die Unternehmen, die versuchen, die Agenda zu beeinflussen
17.06.2026

Vor Irlands EU-Ratsvorsitz suchen Konzerne und Branchenverbände gezielt den Kontakt zur Regierung in Dublin. Pharma, Tech, Banken und...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: SpaceX steigt weiter, Händler zögern vor Zinsentscheidung der Fed
16.06.2026

Ein turbulenter Handelstag birgt Überraschungen – erfahren Sie, warum Investoren gerade jetzt besonders aufmerksam die Entwicklungen...

DWN
Technologie
Technologie Batterie-Boom treibt Deutschland in neue China-Abhängigkeit
16.06.2026

Deutschlands Batterieproduktion erreicht einen Rekordwert – doch mit dem Boom wächst zugleich die Abhängigkeit von China. Die Branche...

DWN
Politik
Politik Der EU-Waffenchef warnt eindringlich: "Wir produzieren die falschen Waffen!"
16.06.2026

Der EU-Verteidigungskommissar warnt vor einem gefährlichen Missverhältnis in Europas Rüstungsstrategie. Während Donald Trumps...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Bund lehnt Unicredit-Angebot für Commerzbank ab
16.06.2026

Der Bund stellt sich offen gegen die Übernahme der Commerzbank durch die Unicredit und verschärft damit den Machtkampf um Deutschlands...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Tankrabatt verpufft: Millionen bleiben bei den Konzernen
16.06.2026

Der Tankrabatt sollte Autofahrer entlasten – doch nach Einschätzung von Experten kam ein Teil der Milliarden gar nicht bei ihnen an.

DWN
Politik
Politik EU stimmt US-Zolldeal zu – und droht mit Gegenzöllen
16.06.2026

Die EU macht den Weg für das Zollabkommen mit den USA frei, baut aber ein Sicherheitsnetz gegen neue Alleingänge aus Washington ein....

DWN
Unternehmen
Unternehmen Kostenfalle Deutschland: Was Betriebe heute wirklich zahlen
16.06.2026

Energie doppelt so teuer wie in den USA, Lohnstückkosten 22 Prozent über globalem Schnitt, Bürokratie bindet 7 Prozent der Arbeitszeit,...