Geopolitische Spannungen dämpfen die Marktfreude
Eine mehrtägige Rallye an der Wall Street ging am Mittwoch zu Ende, als die Aktienkurse fielen und der Ölpreis stieg, nachdem die Spannungen am frühen Mittwochmorgen eskaliert waren.
Sowohl Bahrain als auch Kuwait fingen iranische Drohnen ab, nachdem die USA in der Nacht eine iranische Insel angegriffen hatten, was den Ölpreis steigen und Staatsanleihen fallen ließ.
Infolgedessen ist unter Anlegern die Sorge gewachsen, dass ein Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran erschwert werden könnte.
Dies fällt mit Daten zusammen, die zeigten, dass die Aktivität im US-Dienstleistungssektor im Mai angezogen hat, wobei sich die Verbrauchernachfrage als widerstandsfähiger erwies.
US-Leitindizes verzeichnen spürbare Verluste
Der Dow Jones Industrial Average sackte um 1,1 Prozent auf 50.688,43 Punkte ab, während der technologielastige Nasdaq Composite den Dienstagshandel mit einem Minus von 0,89 Prozent beendete und bei 26.853,98 Punkten schloss.
Der S&P 500 fiel um 0,73 Prozent auf 7.554,39 Punkte.
Der Preis für Brent-Rohöl stieg um über 2 Prozent auf 98 US-Dollar je Barrel, da sich die Spannungen zwischen den USA und dem Iran über Nacht verschärften.
Unternehmensnachrichten sorgen für Bewegung bei Einzelwerten
Eli Lilly stieg um 1,8 Prozent, nachdem das Unternehmen einen Deal in Höhe von 1,9 Milliarden US-Dollar mit dem Biotech-Unternehmen Ascidian Therapeutics abgeschlossen hatte.
Macy’s verzeichnete einen Kurssprung, nachdem das Unternehmen seine Umsatzprognose für das Jahr angehoben hatte. Die Jahresprognose für den flächenbereinigten Umsatz wurde von 0,5 Prozent auf bis zu 1,2 Prozent erhöht. Die Aktie beendete den Handel mit einem Plus von 0,65 Prozent.
Alphabet fiel weiter, nachdem das Unternehmen seine Kapitalerhöhung für KI-Ausgabenpläne von 80 Milliarden US-Dollar auf 84,75 Milliarden US-Dollar aufgestockt hatte. Die Aktie schloss 0,79 Prozent im Minus.
Broadcom fiel um 0,5 Prozent, da die Anleger auf die nach Börsenschluss anstehenden Ergebnisse warteten.
Eine Reihe von Private-Equity-Firmen rutschte ab, nachdem berichtet worden war, dass die in der Schweiz ansässige Private-Equity-Gesellschaft Partners Group die Auszahlungen aus einem ihrer Private-Equity-Fonds gedeckelt hatte. Blackstone fiel um 4 Prozent, während KKR um 4,1 Prozent nachgab.

