Finanzen

KI-Blase: Warum Anleger wieder an die nächste Wunderwelt glauben

Erst kaufen Kleinanleger Chipaktien auf Kredit, dann sammelt SpaceX Milliarden ein, obwohl das Unternehmen weiter Verluste schreibt. Was nach Einzelfällen klingt, könnte der Beginn einer neuen Phase im Technologiezyklus sein: Die KI-Euphorie zieht immer mehr Kapital an, doch historische Muster zeigen, wie schnell aus Fortschrittsglauben Finanzrausch werden kann.
03.07.2026 16:03
Lesezeit: 10 min
KI-Blase: Warum Anleger wieder an die nächste Wunderwelt glauben
Investoren feiern KI, Chips und Raumfahrt. Doch erste Warnzeichen zeigen: Der neue Technologiezyklus könnte in eine gefährliche Phase kippen. (Foto: dpa/XinHua | Wang Yuyan) Foto: Wang Yuyan

Im Folgenden:

  • Warum die KI-Blase womöglich erst am Anfang steht.
  • Wie Kleinanleger mit Krediten auf Halbleiter-Aktien wetten.
  • Warum SpaceX trotz Verlusten Milliarden am Kapitalmarkt einsammelt.

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Ignacy Morawski

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Der Initiator des Projekts und Leiter des SpotData-Teams war viele Jahre im Bankensektor tätig (WestLB, Polski Bank Przedsiębiorczości), zuletzt als Chefökonom. Zwischen 2012 und 2016 erhielt er zahlreiche Auszeichnungen in verschiedenen Rankings, darunter zwei Podiumsplätze beim Wettbewerb für den besten Makroökonomen, der von „Rzeczpospolita“ und der Polnischen Nationalbank veranstaltet wurde. 2017 wurde er in die „New Europe 100“-Liste aufgenommen, eine Liste der innovativsten Persönlichkeiten Mitteleuropas, die von der Financial Times veröffentlicht wurde. 2019 wurde er von ThinkTank als einer der zehn von der polnischen Wirtschaft am meisten beachteten Ökonomen ausgezeichnet. Im selben Jahr wurde das von ihm gegründete SpotData-Projekt für einen GrandPress Digital Award nominiert. Er absolvierte ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Bocconi-Universität in Mailand und der Politikwissenschaft an der Universität Warschau.

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