Politik

Wird Montenegro das nächste EU-Mitglied? Brüssel zählt die Tage, Zagreb stellt Bedingungen

Nach Jahren der Erweiterungsmüdigkeit zählt Brüssel wieder herunter: Montenegro soll bis 2028 EU-Mitglied werden. Doch vor dem Beitritt muss das kleine Balkanland noch heikle Reformen liefern, Kroatiens Forderungen klären und die Frage lösen, wie es mit dem Euro weitergeht.
Autor
avtor
09.07.2026 09:21
Lesezeit: 11 min
Wird Montenegro das nächste EU-Mitglied? Brüssel zählt die Tage, Zagreb stellt Bedingungen
Der amtierende Premier vión Montenegro, Milojko Spajić, treibt den EU-Beitritt seines Landes voran. (Foto: dpa) Foto: Michael Kappeler

Im Folgenden:

  • Warum Montenegro bei der EU-Erweiterung derzeit bessere Chancen als die Ukraine hat.
  • Welche Bedingungen das Nachbarland Kroatien an eine Zustimmung zum Beitritt knüpft.
  • Weshalb die einseitige Euro-Nutzung des Balkanstaates im Beitrittsprozess eine Sonderrolle einnimmt.

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Albina Kenda

Zum Autor:

Albina Kenda ist eine erfahrene Journalistin, die sich auf die Berichterstattung über Geldpolitik und EU-Themen für die slowenische Wirtschaftszeitung Casnik Finance spezialisiert hat. Sie arbeitet sich regelmäßig durch endlose Stapel von Berichten, Vorschlägen, Reden und Diskussionen, um so klar wie möglich darzustellen, wie internationale und insbesondere europäische Themen uns alle betreffen, auch wenn wir uns nicht dafür interessieren.

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