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US-Marktbericht: Sandisk-Aktien brechen um 13 Prozent ein, da Chip-Ausverkauf die Wall Street erschüttert

Turbulente Zeiten an der Börse: Erfahren Sie, welche Ereignisse die Technologieriesen jetzt ins Wanken bringen.
13.07.2026 22:22
Lesezeit: 1 min
US-Marktbericht: Sandisk-Aktien brechen um 13 Prozent ein, da Chip-Ausverkauf die Wall Street erschüttert
Die US-Börsen stehen seit Jahrzehnten im Fokus internationaler Anleger. (Foto: Dmitry Vinogradov/iStock) Foto: Dmitry Vinogradov/iStock

Beben im Halbleitersektor erfasst die Märkte

Chip-Aktien zogen die Wall Street am Montag nach unten, da ein von künstlicher Intelligenz (KI) getriebener Kurssturz in Südkorea auf die USA übergriff.

Die Aktien von SK Hynix fielen am Montag in Südkorea um mehr als 15 Prozent, während das Papier bei seiner Zweitnotierung in den USA um 8,6 Prozent nachgab. Sandisk, der multinationale Computerspeichergigant, war an der Wall Street am härtesten betroffen und verzeichnete bis zum Handelsschluss einen Einbruch von 13,6 Prozent.

Ölpreis-Schock und rote Zahlen an der New Yorker Börse

Unterdessen sprangen die Ölpreise um 10 Prozent auf 83 US-Dollar pro Barrel nach oben, nachdem US-Präsident Donald Trump erklärt hatte, die USA würden ihre Blockade iranischer Schiffe, die die Straße von Hormus durchqueren, wieder in Kraft setzen, und eine 20-prozentige Rückerstattung für alle anderen durch die Wasserstraße transportierten Frachten forderte.

Der technologielastige Index Nasdaq 100 brach am Montag um fast 2 Prozent auf 29.264,10 Punkte ein, während der breiter gefasste S&P 500 um 0,8 Prozent auf 7.515,34 Zähler nachgab und der Dow Jones mit einem Minus von 0,25 Prozent bei 52.498,64 Punkten schloss.

Tech-Giganten unter massivem Verkaufsdruck

Chip-Aktien führten die Verlustliste im Nasdaq an. Die Aktien von Marvell Technology gaben bis zum Handelsschluss um 7,5 Prozent nach.

Dahinter folgte Intel mit einem Minus von 5,7 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen angekündigt, weitere 5 Milliarden Euro in sein Werk in Leixlip zu investieren – ein Schritt, der den irischen Aktivitäten eine zentrale Rolle im Sanierungsplan des Chipherstellers einräumt.

Unterdessen sanken die Aktien von Advanced Micro Devices (AMD), Applied Materials und Micron um 4,3 Prozent, 4,6 Prozent bzw. 4 Prozent.

Die Aktien der von Elon Musk geführten Unternehmen SpaceX und Tesla schlossen 4,15 Prozent bzw. 3,25 Prozent im Minus, während die Meta-Aktie von Mark Zuckerberg um fast 2 Prozent nachgab und Nvidia um 3,6 Prozent einbrach.

Microsoft und Apple hingegen führten die Gewinnerliste des Index an und legten um 1,55 Prozent bzw. 0,7 Prozent zu.

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