Fed-Aktienkäufe: Die Notenbank als letzter Retter der Börse
Beim nächsten großen Börsencrash könnte die US-Notenbank zu einem Mittel greifen, das bislang als Tabubruch gilt: dem Kauf von Aktien-ETFs. Was Anleger kurzfristig beruhigen dürfte, könnte Märkte dauerhaft verzerren, politische Abhängigkeiten schaffen und die Fed mit Aufgaben überfrachten, an denen bereits die Bank of Japan gescheitert ist.
Fed-Chef Kevin Warsh steht vor einer Grundsatzentscheidung: Soll die US-Notenbank die Märkte künftig noch stärker stützen oder ihren Einfluss begrenzen? (Foto: dpa/FR172078 AP | Rod Lamkey)
Foto: Rod Lamkey
Im Folgenden:
Warum die Fed beim nächsten Börsencrash Aktien-ETFs kaufen könnte.
Wie Altersvorsorge und Aktienbesitz den politischen Druck auf die Fed erhöhen.
Welche Folgen staatlich geförderte Anlagekonten für die US-Börsen haben könnten.
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Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.
Stanisław Borawski ist Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft, Unternehmen und Märkte.