Finanzen

Fed-Aktienkäufe: Die Notenbank als letzter Retter der Börse

Beim nächsten großen Börsencrash könnte die US-Notenbank zu einem Mittel greifen, das bislang als Tabubruch gilt: dem Kauf von Aktien-ETFs. Was Anleger kurzfristig beruhigen dürfte, könnte Märkte dauerhaft verzerren, politische Abhängigkeiten schaffen und die Fed mit Aufgaben überfrachten, an denen bereits die Bank of Japan gescheitert ist.
16.07.2026 15:32
Lesezeit: 14 min
Fed-Aktienkäufe: Die Notenbank als letzter Retter der Börse
Fed-Chef Kevin Warsh steht vor einer Grundsatzentscheidung: Soll die US-Notenbank die Märkte künftig noch stärker stützen oder ihren Einfluss begrenzen? (Foto: dpa/FR172078 AP | Rod Lamkey) Foto: Rod Lamkey

Im Folgenden:

  • Warum die Fed beim nächsten Börsencrash Aktien-ETFs kaufen könnte.
  • Wie Altersvorsorge und Aktienbesitz den politischen Druck auf die Fed erhöhen.
  • Welche Folgen staatlich geförderte Anlagekonten für die US-Börsen haben könnten.

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Stanisław Borawski

Stanisław Borawski ist Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft, Unternehmen und Märkte.
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