Made in Europe: EU zieht die Schutzmauern für ihre Industrie hoch
Europa macht Ernst mit dem Schutz seiner Industrie. Neue Herkunftsregeln sollen öffentliche Aufträge stärker europäischen Herstellern vorbehalten, könnten jedoch internationale Lieferketten belasten. Für deutsche Unternehmen entscheidet sich nun, ob Made in Europe zum Wettbewerbsvorteil oder zur kostspieligen Hürde wird.
Ursula von der Leyen will mit strengeren Herkunftsregeln Europas Industrie bei öffentlichen Aufträgen stärken. (Foto: dpa/AP | Virginia Mayo)
Foto: Virginia Mayo
Im Folgenden:
Warum die EU den Zugang ausländischer Anbieter zu öffentlichen Aufträgen erschweren will.
Welche deutschen Schlüsselindustrien von strengeren Herkunftsregeln besonders profitieren könnten.
Wie Made in Europe globale Lieferketten europäischer Unternehmen verändern dürfte.
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Arnas Barisauskas ist Journalist bei Verslo žinios, dem litauischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Er schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit litauischer Perspektive auf Wirtschaft, Unternehmen und aktuelle Marktentwicklungen.