Wirtschaft

Yen-Intervention erschüttert die EZB und stellt Europas Vertrauen auf die Probe

Washington stützt den Yen und greift dafür ausgerechnet auf Euro zurück. Dass die EZB erst nach der Intervention informiert wurde, erschüttert eingespielte Regeln der Zusammenarbeit und lenkt den Verdacht auf amerikanische Eigeninteressen. Hinter der ungewöhnlichen Aktion steht auch die Sorge um den Markt für US-Staatsanleihen.
Autor
avtor
10.08.2026 17:23
Lesezeit: 6 min
Yen-Intervention erschüttert die EZB und stellt Europas Vertrauen auf die Probe
Die Amerikaner griffen in den Markt ein, um den Yen zu stützen. Ungewöhnlicherweise verkauften sie zu diesem Zweck keine Dollar, sondern Euro. (Foto: dpa/AP | Eugene Hoshiko) Foto: Eugene Hoshiko

Im Folgenden:

  • Wie die USA den Yen mit Euro statt Dollar stützten.
  • Warum die EZB erst nach dem Eingriff informiert wurde.
  • Welche Rolle amerikanische Eigeninteressen bei der Yen-Intervention spielen.

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Albina Kenda

Zum Autor:

Albina Kenda ist eine erfahrene Journalistin, die sich auf die Berichterstattung über Geldpolitik und EU-Themen für die slowenische Wirtschaftszeitung Casnik Finance spezialisiert hat. Sie arbeitet sich regelmäßig durch endlose Stapel von Berichten, Vorschlägen, Reden und Diskussionen, um so klar wie möglich darzustellen, wie internationale und insbesondere europäische Themen uns alle betreffen, auch wenn wir uns nicht dafür interessieren.

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