Wall Street schließt im Plus
Die US-Aktienmärkte schlossen am Mittwoch im Plus, nachdem das US-Finanzministerium Pläne zur deutlichen Ausweitung der Rückkäufe von langlaufenden Staatsanleihen angekündigt hatte, was den Druck auf den Anleihemarkt milderte.
Der Dow Jones Industrial Average stieg um 0,22 Prozent auf 53.463,05 Punkte, während der S&P 500 um 0,21 Prozent auf 7.707,98 Zähler zulegte. Die technologielastige Nasdaq legte um 0,16 Prozent auf 26.331,09 Punkte zu.
Der Preis für Rohöl der Sorte Brent lag zuletzt bei 91,84 US-Dollar pro Barrel.
Finanzministerium entlastet den Anleihemarkt
Das Finanzministerium erklärte, es werde die Rückkäufe langlaufender Staatsanleihen um „mindestens das Doppelte“ erhöhen und dabei gezielt Wertpapiere mit Laufzeiten von 10 bis 30 Jahren ins Visier nehmen.
Die Anleihekurse erholten sich nach der Ankündigung, was die Renditen nach unten drückte und den Zinsvorteil von US-Anlagen gegenüber Märkten wie Europa und Japan verringerte.
Der breit gefasste ICE US-Dollar-Index fiel um mehr als 80 Basispunkte auf 98,85 – eine ungewöhnlich starke tägliche Bewegung für den Index, der sich normalerweise um weniger als 50 Basispunkte pro Tag bewegt.
Hoffnung in der Krebsforschung lässt Kurse explodieren
Die Aktien von Merck legten zunächst kräftig zu, nachdem Merck und Moderna positive Ergebnisse aus einer Spätphase-Studie für ihre Krebstherapie bekannt gegeben hatten. Die Behandlung half Patienten mit fortgeschrittenem Melanom, länger krebsfrei zu bleiben, und verringerte das Risiko einer Ausbreitung der Krankheit.
Im S&P 500 schossen die Aktien von Moderna nach der jüngsten Ankündigung zur Therapie um 176 Prozent nach oben, während die Titel von Merck den Handel mit einem Plus von 12,60 Prozent beendeten und damit dem Dow Auftrieb gaben.
Die Unternehmen gaben bekannt, dass die Phase-3-Studie INTerpath-001 zu Intismeran-Autogen in Kombination mit Keytruda ihren primären Endpunkt des rezidivfreien Überlebens (RFS) und den wichtigen sekundären Endpunkt des fernmetastasenfreien Überlebens (DMFS) bei Patienten mit vollständig reseziertem Melanom im Stadium IIB–IV erreicht hat.
Unterdessen belastete Goldman Sachs den Index und schloss 1,81 Prozent im Minus.

