Deutz-Aktie springt auf Dreimonatshoch: Hohe Ziele von Kepler und Oddo
Optimistische Analystenkommentare zur Rüstungsperspektive haben am Dienstag das Anlegerinteresse an der Deutz-Aktie deutlich gesteigert. Die Titel des Motorenbauers zogen am Vormittag um gut acht Prozent auf 11,18 Euro an. Über der 11-Euro-Marke erreichten sie ihren höchsten Stand seit Anfang Mai.
Analysten sehen für die Deutz-Aktie weiteres Potenzial
Kepler Cheuvreux und Oddo BHF halten mit Kurszielen von 16 Euro und mehr einen weiteren Anstieg um rund die Hälfte für möglich. Damit setzen sich die beiden Analysehäuser an die Spitze der Analystenriege.
Die Experten beider Häuser richten ihren Blick in ihren Studien auf die geplante Übernahme der Flensburger Fahrzeugbau Gesellschaft (FFG). Diese wurde am Vortag auf einer außerordentlichen Hauptversammlung abgesegnet und macht Deutz zu einem Konzern mit einem starken Rüstungsstandbein.
FFG-Übernahme stärkt die Perspektiven von Deutz
Laut Hans-Joachim Heimbürger von Kepler Cheuvreux bringt die Übernahme vielversprechendes Wachstum und hohes Synergiepotenzial mit sich, während "die traditionellen Aktivitäten von Deutz an Bedeutung verlieren". Sein Kursziel für die Deutz-Aktie lautet 16 Euro.
Klaus Ringel von Oddo BHF setzt sich mit seinem Kursziel von 16,40 Euro an die Spitze der Analysten. Er sieht in der FFG-Übernahme einen Meilenstein und rechnet damit, dass Deutz die mittelfristigen Ziele früher als gedacht erreichen wird. Sie könnten alsbald erhöht werden, lautet seine These.
