Wirtschaft

Arbeiten bei 35 Grad: Braucht Deutschland ein Hitzearbeitsrecht?

Der Sommer 2026 brachte Rekordtemperaturen von über 41 Grad und mehr als 12.000 hitzebedingte Todesfälle. Jeder Hitzetag kostet die deutsche Wirtschaft 431 Millionen Euro. Trotzdem kennt das deutsche Arbeitsrecht kein Hitzefrei. Brauchen wir ein Hitzearbeitsrecht?
13.09.2026 12:12
Aktualisiert: 01.01.2030 11:21
Lesezeit: 7 min
Arbeiten bei 35 Grad: Braucht Deutschland ein Hitzearbeitsrecht?
Bei Rekordhitze gibt es für Beschäftigte noch kein Hitzefrei. (Bild: ChatGPT)

Im Folgenden:

  • Was ein einzelner Hitzetag deutsche Unternehmen kostet
  • Wie ein Hitze-Ausfallgeld funktionieren könnte und woran das Modell scheitern kann
  • Welche Rechte Arbeitnehmer und welche Pflichten Arbeitgeber bei Hitze haben

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Carsten Schmidt

Carsten Schmidt ist seit Januar 2024 freier Autor für die Deutschen Wirtschafts­nachrichten. Der Finanz- und Wirtschaftsjournalist ist seit über zehn Jahren für verschiedene Wirtschafts- und Finanzmedien aktiv, unter anderem für CAPinside, DASINVESTMENT.com, multiasset.com, das private-banking-magazin.de sowie den Norddeutschen Rundfunk und die Lübecker Nachrichten. Darüber hinaus war er unter anderem für die HypoVereinsbank und verschiedene Kommunikationsagenturen tätig. Seine Schwerpunkte liegen auf Finanzmärkten und Fondsanalysen sowie Mittelstand und Wirtschaftspolitik. Carsten Schmidt ist Diplom-Germanist und Mitgründer des Surf- und Outdoormagazins Waves & Woods (2017).
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