Vom Börsenanfänger zum langfristigen Investor
Investor Felix ist kein Börsenguru. Er verwaltet keinen milliardenschweren Fonds und behauptet auch nicht, den nächsten großen Aktiengewinner schon vor allen anderen zu kennen. Und doch ist er ein erfahrener Investor, der sein Kapital an der Börse auf der Suche nach dem nächsten Tenbagger investiert – und so für Sie als Anleger die nächste Highflyer-Aktie aufspürt.
Felix beginnt mit 50.000 Euro und einer einfachen Frage: Wie kann ein privater Anleger dieses Geld langfristig sinnvoll investieren?
Das Portfolio ist fiktiv. Die darin abgebildeten Käufe und Verkäufe orientieren sich jedoch an realen Investments an den internationalen Kapitalmärkten. Felix analysiert Unternehmen, beschäftigt sich mit ihren Geschäftsmodellen und erklärt, warum eine Aktie interessant sein könnte, welche Risiken bestehen und wie eine Anlageentscheidung zustande kommt.
Investieren von Grund auf
Viele Menschen interessieren sich für Aktien, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen. Welche Aktie passt ins Portfolio? Wie lässt sich ein Unternehmen bewerten? Welche Kennzahlen sind wichtig? Und worauf sollte man beim Kauf achten?
Genau dort setzt Investor Felix an.
Zu Beginn beschäftigt er sich bewusst mit den Grundlagen des Investierens. Dazu gehören Aktienanalysen ebenso wie praktische Fragen rund um Depot, Steuern und langfristigen Vermögensaufbau.
Der Anspruch ist deshalb größer als eine Sammlung von Aktientipps. Leser sollen den Weg von der ersten Idee bis zur Investmententscheidung nachvollziehen können.
Das Vorbild kommt aus Estland
Die Idee für Investor Felix hat ein erfolgreiches Vorbild. Die Redaktion des estnischen DWN-Schwesterunternehmens Äripäev erfand bereits 2002 den fiktiven Investor Toomas. Für ihn investiert ein Team von Journalisten echtes Geld. Gestartet wurde mit umgerechnet rund 64.000 Euro.
Zum 1. September 2026 war das Portfolio von Toomas bereits 810.053,30 Euro wert. Zu seinen größten Positionen gehören Microsoft, Apple, Nvidia und die estnische LHV Group.
Doch der Weg verlief keineswegs nur erfolgreich. Toomas ließ große Chancen liegen und musste auch deutliche Verluste hinnehmen. Sein bislang größter Fehlgriff endete mit einem Minus von 71 Prozent.
Genau diese Offenheit gehört zum Konzept.
Entscheidungen sollen nachvollziehbar bleiben
Toomas kauft Wertpapiere nicht kommentarlos. Unternehmen werden analysiert, Investmentideen geprüft und Entscheidungen begründet. Emotionale Käufe und Verkäufe sollen möglichst vermieden werden.
Diesen Gedanken greift Investor Felix auf.
Auch bei ihm sollen Investmententscheidungen transparent werden. Hinter Felix steht ein Anlageausschuss aus Mitgliedern der DWN-Redaktion. Geplante Investments werden diskutiert und analysiert, bevor eine Entscheidung fällt.
Dabei geht es nicht darum, den Eindruck zu vermitteln, die Zukunft an den Börsen vorhersehen zu können. Vielmehr soll sichtbar werden, welche Überlegungen hinter einer Entscheidung stehen und wie sich eine Investmentthese anschließend entwickelt.
50.000 Euro und ein langer Anlagehorizont
Felix' Ausgangspunkt sind 50.000 Euro. Entscheidend ist jedoch nicht nur, welche Aktien er auswählt, sondern auch, was über viele Jahre mit seinem Portfolio geschieht.
Ein wichtiger Faktor ist dabei der Zinseszinseffekt. Werden Erträge und Dividenden erneut investiert, können daraus wiederum neue Erträge entstehen. Genau diesen langfristigen Vermögensaufbau soll das Projekt sichtbar machen.
Auch Investor Toomas arbeitet nach diesem Prinzip. Neues Geld fließt nicht in sein ursprüngliches Portfolio. Dividenden und Zinsen werden dagegen wieder angelegt. Bei der Aktienauswahl verbindet sein Team Elemente von Value- und Growth-Investing.
Felix muss seinen eigenen Weg finden
Investor Felix soll Toomas allerdings nicht einfach kopieren. Der estnische Anleger blickt inzwischen auf mehr als zwei Jahrzehnte Börsenerfahrung zurück. Felix steht dagegen am Anfang. Genau darin liegt der Reiz des Projekts.
Leser können seinen Weg von Beginn an verfolgen, seine Analysen prüfen und beobachten, welche Entscheidungen funktionieren und welche nicht. Aus den anfänglichen 50.000 Euro soll so mit der Zeit nicht nur ein Portfolio entstehen, sondern eine nachvollziehbare Investmentgeschichte.
Welche Unternehmen Felix analysiert, welche Aktien auf seiner Beobachtungsliste stehen und welche Entscheidung als Nächstes ansteht, erfahren Leser regelmäßig bei den Deutschen Wirtschaftsnachrichten und im Investor-Felix-Newsletter.



