Der September-Fluch: Sollten Anleger davor Angst haben?
Der September hat am Aktienmarkt einen schlechten Ruf. Historisch ist er für US-Aktien der schwächste Monat des Jahres. Auch verschiedene finanzielle Unglücke sind in dieser Zeit keine Seltenheit. Deshalb könnte es so wirken, als sei der September für Anleger eine Zeit, in der man das Geld besser in der Tasche behält. Doch hat ein solches Warnsignal wirklich eine Grundlage?
Der statistische Effekt des September-Fluchs existiert, taugt als Prognoseinstrument aber wenig. (Bild: Karl-Josef Hildenbrand/dpa)
Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Im Folgenden:
Warum der September historisch der schwächste Monat für Aktienanleger ist.
Wie langfristig orientierte Investoren mit dem Phänomen des September-Tiefs umgehen sollten.
Welche psychologischen und ökonomischen Gründe hinter den herbstlichen Kursverlusten stecken.
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Jānis Šķupelis schreibt für Investoru Klubs, das lettische Investmentmedium und Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Seine Beiträge beschäftigen sich vor allem mit Aktienmärkten, Rohstoffen, Zentralbanken, Anlegerpsychologie und langfristigen Investmenttrends.