Ein durchwachsener September an der Wall Street
Die Wall Street schloss am Mittwoch uneinheitlich, wobei sich Technologieaktien trotz eines kräftigen Anstiegs der Renditen von US-Staatsanleihen, der die Kreditkosten in der gesamten Wirtschaft verteuert hat, weiterhin überdurchschnittlich entwickelten.
Der S&P 500 verlor 0,25 Prozent auf 7.651,54 Punkte, während der Dow Jones Industrial Average um 0,86 Prozent auf 50.906,05 Punkte nachgab. Der technologielastige Nasdaq Composite stemmte sich gegen den Trend und legte um 0,24 Prozent auf 26.861,06 Punkte zu.
Der Nasdaq war zudem der einzige der drei großen Indizes, der sowohl den Handel am Mittwoch als auch den Monat September im Plus beendete.
Zinsdruck belastet, aber bremst nicht alles
Der Anstieg der Renditen hat die Kreditkosten für US-Unternehmen, private Haushalte und die US-Bundesregierung erhöht, konnte die Nachfrage der Anleger nach führenden Technologieaktien jedoch kaum bremsen.
Wachsender Graben zwischen den Sektoren
Diese Divergenz trat im September besonders deutlich zutage. Laut FactSet verlor der Dow im Monatsverlauf 3,9 Prozent, während der S&P 500 Kurs auf ein leichtes Monatsplus nahm.
Nur zwei der elf Sektoren des S&P 500 konnten im September zulegen, wobei der Technologiesektor mit deutlichem Abstand die stärkste Wertentwicklung verzeichnete.

