Pontes: So will die EZB den Finanzmarkt beschleunigen
Die EZB macht ernst mit der Digitalisierung des Finanzmarkts. Mit Pontes können Wertpapiergeschäfte auf digitalen Plattformen erstmals direkt in Zentralbankgeld abgewickelt werden. Das könnte Transaktionen beschleunigen, Risiken senken und die europäische Kapitalmarktinfrastruktur grundlegend verändern. Für Banken, Unternehmen und Zahlungsdienstleister beginnt damit eine neue Phase.
Agnė Gintautaitė ist Finanzkolumnistin bei Verslo žinios, dem litauischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Sie hat am Institut für Journalistik der Kommunikationsfakultät der Universität Vilnius studiert und später ein Masterstudium in praktischer Philosophie an der Vytautas-Magnus-Universität abgeschlossen. Bei Verslo žinios und dem Portal Pertvarkomis arbeitet sie seit 2006. Zunächst befasste sie sich mit aktuellen Nachrichten, später mit Kommunikation, Marketing, Medienwirtschaft, Technologie und Innovationen. Heute schreibt sie für die Finanzrubrik. Auszeichnungen erhielt sie unter anderem von den Verbänden „Media“ und „Adrenalinas“; zudem sammelte sie über viele Jahre praktische Erfahrung in der Telekommunikationsbranche.