Wirtschaft

Pontes: So will die EZB den Finanzmarkt beschleunigen

Die EZB macht ernst mit der Digitalisierung des Finanzmarkts. Mit Pontes können Wertpapiergeschäfte auf digitalen Plattformen erstmals direkt in Zentralbankgeld abgewickelt werden. Das könnte Transaktionen beschleunigen, Risiken senken und die europäische Kapitalmarktinfrastruktur grundlegend verändern. Für Banken, Unternehmen und Zahlungsdienstleister beginnt damit eine neue Phase.
24.09.2026 06:04
Lesezeit: 7 min
Pontes: So will die EZB den Finanzmarkt beschleunigen
EZB-Präsidentin Christine Lagarde treibt mit Pontes die Digitalisierung der europäischen Finanzmärkte voran. (Bild: dpa) Foto: Boris Roessler

Im Folgenden:

  • Warum Pontes die Abwicklung von Wertpapiergeschäften grundlegend verändern könnte.
  • Wie die EZB digitale Finanzmärkte mit Zentralbankgeld verbindet.
  • Welche Geschäfte mit Pontes künftig schneller abgewickelt werden können.

'Registrieren Sie sich für den vollen Zugang mit einem Benutzernamen oder melden Sie sich an, wenn Sie bereits einen haben.

  • Der Artikel ist nur für Abonnenten verfügbar.
  • 3 Monate Zugriff ab nur 1,66 EUR

     

    ✔ Endlich keine Werbung

    ✔ Unbegrenzter Zugriff auf wirklich alle Inhalte

    ✔ Inklusive täglichem Newsletter

    ✔ Inklusive einem ePaper mit monatlichem Schwerpunkt

    ✔ Teilen Sie Artikel mit Nicht-Abonnenten

    ✔ Archiv aller ePaper

    ✔ Vorlesefunktion aller Artikel

avtor1
Agnė Gintautaitė

***

Agnė Gintautaitė ist Finanzkolumnistin bei Verslo žinios, dem litauischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern. Sie hat am Institut für Journalistik der Kommunikationsfakultät der Universität Vilnius studiert und später ein Masterstudium in praktischer Philosophie an der Vytautas-Magnus-Universität abgeschlossen. Bei Verslo žinios und dem Portal Pertvarkomis arbeitet sie seit 2006. Zunächst befasste sie sich mit aktuellen Nachrichten, später mit Kommunikation, Marketing, Medienwirtschaft, Technologie und Innovationen. Heute schreibt sie für die Finanzrubrik. Auszeichnungen erhielt sie unter anderem von den Verbänden „Media“ und „Adrenalinas“; zudem sammelte sie über viele Jahre praktische Erfahrung in der Telekommunikationsbranche.

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Erholung bei Chip-Aktien stützt Nasdaq – Anleger warten auf Midterm-Ergebnisse
03.11.2026

Blick auf die Wall Street: Welche Dynamiken jetzt bei Tech-Riesen und Leitindizes die Richtung vorgeben.

DWN
Finanzen
Finanzen 21 Millionen Rentner: Gesetzliche Rente steigt 2027 um mehr als vier Prozent?
03.11.2026

Eine Erhöhung von mehr als vier Prozent steht voraussichtlich für Deutschlands Rentner an. Von 2028 an müssen sich Arbeitnehmer und...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Schaeffler-Aktie rutscht ab: Werke und Jobs werden Opfer der Sparmaßnahmen
03.11.2026

Die Krise in der deutschen Industrie setzt sich fort: Der fränkische Autozulieferer Schaeffler will vier deutsche Standorte schließen und...

DWN
Politik
Politik Analyse: Trumps Korruption und Kleptokratie haben ihn eingeholt
03.11.2026

Kurz vor den Zwischenwahlen rückt ein Thema überraschend an die Spitze der Sorgen amerikanischer Wähler: Korruption. Donald Trumps...

DWN
Finanzen
Finanzen Nationale Reserven: Goldkäufe der Notenbanken steigen deutlich
03.11.2026

Notenbanken haben ihre Goldkäufe im dritten Quartal deutlich ausgeweitet, während Anleger weniger Barren und Münzen kauften. Welche...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Lebensmittelhersteller Völpel insolvent: Hohe Energiekosten belasten Familienunternehmen
03.11.2026

Die Völpel GmbH aus Königsmoos in Bayern ist auf die Herstellung von Trockenkräutern, Tees, Trockengemüse und Kräutersalz...

DWN
Politik
Politik Ehemaliger US-Diplomat: Trumps Regierung wird von persönlichen Interessen angetrieben
03.11.2026

Der frühere US-Diplomat George Kent erwartet auch nach den Zwischenwahlen keinen Kurswechsel von Donald Trump. Er wirft der Regierung vor,...

DWN
Technologie
Technologie Energiefresser Rechenzentren: KI-Boom lässt Strombedarf drastisch steigen
03.11.2026

Schon 2026 verbrauchen deutsche Rechenzentren so viel Strom wie rund 6,5 Millionen Haushalte. Bis 2035 könnte der Bedarf nochmals stark...