Unternehmen

Familienunternehmen verkaufen? Das kann das Lebenswerk retten

Viele Unternehmer glauben, ihr Lebenswerk lasse sich nur bewahren, wenn die Familie Eigentümer und Führung behält. Doch ein Verkauf oder ein externer Manager kann genau das sichern, was über Generationen aufgebaut wurde – wenn die Nachfolge rechtzeitig geplant wird. Ein Gastbeitrag von
09.10.2026 07:30
Lesezeit: 9 min
Familienunternehmen verkaufen? Das kann das Lebenswerk retten
Familienunternehmen stehen bei der Nachfolge vor schwierigen Entscheidungen. (Bild: iStock / kzenon) Foto: kzenon

Im Folgenden:

  • Warum immer mehr Familienunternehmer einen Verkauf als Nachfolgelösung erwägen.
  • Welche alte Statistik den Generationenwechsel von Familienunternehmen bis heute prägt.
  • Warum ein Eigentümerwechsel nicht automatisch das Scheitern eines Unternehmens bedeutet.

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Stefan Eishold

Stefan Eishold, CEO der Arcus Capital AG, https://www.arcuscapital.de/ hat sich mit seinem Team in München einen guten Ruf als Investor im deutschen Mittelstand erworben. Aktuell besteht das Firmenportfolio aus Industrie-, Software- und Online-Unternehmen mit einem Gesamtumsatz von ca. 300 Millionen Euro.

Stefan Eishold versteht sich als „Family Equity“-Investor, d.h. als unternehmerischer Partner auf Augenhöhe. Ziel seiner Beteiligungsstrategie ist es, gemeinsam mit dem Management die Unternehmen langfristig weiterzuentwickeln. Dazu braucht es neben dem unternehmerischen Know How ein tiefes Verständnis für die mittelständische Unternehmerkultur und die Werte der Inhaberfamilien. Eishold bevorzugt kleinere Familienunternehmen mit einem gesunden Geschäftsmodell. Sein Ziel ist es, profitable Unternehmen noch gewinnträchtiger zu machen. In der Regel bringt Eishold dazu 15 bis 30 Millionen Eigenkapital pro Transaktionen ein. Stefan Eishold besitzt ein großes Netzwerk in Deutschland. Sein Amt als Präsident für die Stiftung der Harvard Business School in Deutschland nutzt Eishold zum Aufbau von Verbindungen.

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