Spannende Entwicklungen an den US-Börsen: Erfahren Sie, welche Faktoren die Märkte heute bewegt haben.
Die größten Technologiekonzerne investieren immer höhere Summen in Rechenzentren und KI-Infrastruktur. Doch Anleger beginnen, die Rechnung zu hinterfragen. Alphabet, Amazon, Meta und Intel gerieten zuletzt massiv unter Druck. Gleichzeitig stehen mit Anthropic und OpenAI zwei der wichtigsten KI-Unternehmen vor dem Börsengang.
15.288 Prozent Rendite seit dem Börsengang, steigende Gewinne und 64 Kaufempfehlungen von Analysten: Die Alphabet-Aktie gehört zu den großen Gewinnern der Technologiebranche. Jetzt könnte künstliche Intelligenz den Google-Mutterkonzern auf die nächste Stufe heben. Doch die Milliardeninvestitionen bergen erhebliche Risiken. Ist die Alphabet-Aktie trotzdem ein guter Einstieg für Anleger?
Millionen Fans warten auf GTA 6. Doch der Verkaufsstart könnte für die amerikanische Wirtschaft teuer werden: 1,5 Millionen Beschäftigte wollen offenbar freinehmen. Ökonomen rechnen mit Produktivitätsverlusten von rund einer Milliarde Dollar. Während US-Unternehmen Ausfälle fürchten, winken der Spieleindustrie Rekordeinnahmen. Besonders profitieren könnte Großbritannien.
Rheinmetall steht vor wichtigen Quartalszahlen. Nach dem kleinen Rückschlag zum Wochenschluss sollen sie und weitere erfüllte Aufträge der Rheinmetall-Aktie wieder Rückenwind geben. Erste Caracal-Auslieferungen, zusätzliche Schakal-Bestellungen und neue Luftabwehrtechnik bieten Wachstumsimpulse – doch der Mittelzufluss bleibt eine offene Frage.
Was wird Felix' nächster Schritt als Investor sein?
Die Gewinne sind auf Rekordniveau, und für die Chips der kommenden Jahre gibt es größtenteils bereits Käufer. Trotzdem macht mir als Micron-Aktionär Sorgen, dass die Preise für Speicherchips immer langsamer steigen.
Der Gewinner der letzten Monate ist nicht die Technologiebranche, sondern das Gesundheitswesen. US-Gesundheitsaktien haben den S&P 500 in den vergangenen 100 Handelstagen um mehr als 22 Prozentpunkte überflügelt. Anleger suchen weiterhin nach Antworten, ob das Gewinnwachstum die hohen Bewertungen rechtfertigen kann.
Als ich vor einem Monat darüber schrieb, warum ich derzeit nicht in Anthropic investieren möchte, waren meine wichtigsten Argumente der fragliche Wettbewerbsvorteil und der vermutlich hohe Börsenpreis. Der zu Wochenbeginn veröffentlichte neue IPO-Prospekt hat mich etwas optimistischer gemacht.
Beim Lesen von Teslas aktuellem Quartalsbericht entstand bei mir der Eindruck, es mit zwei getrennten Unternehmen zu tun zu haben. Das eine verkauft Autos, Batterien und Software und muss damit Gewinne erwirtschaften. Das andere entwickelt Roboter, Robotaxis und neue Chips, aus denen in Zukunft ein großes Geschäft entstehen soll.
Ich habe mir erneut die Empfehlungen der Analysten angesehen, um Aktien mit dem größten Aufwärtspotenzial zu finden. Diesmal habe ich mich auf den europäischen Leitindex Stoxx Europe 600 konzentriert.
Wer ist Investor Felix?
Felix ist ein fiktiver Kleinanleger, der ein Portfolio im Wert von 50.000 Euro aufbauen und vermehren möchte. Dieses Geld ist fiktiv, aber bildet reale Investments an den internationalen Märkten nach. Vorbild ist das estnische Projekt Investor Toomas, der aus einem Startkapital von 65.000 Euro innerhalb von 20 Jahren ein Vermögen von rund einer halben Million Euro aufgebaut hat.
Zu Beginn beschäftigt sich Felix mit den Grundlagen des Investierens. Er erklärt, was Aktien sind, wie man Unternehmen und Wertpapiere analysiert, wie Aktien gekauft werden, worauf bei der Eröffnung eines Wertpapierdepots zu achten ist und wie Steuern auf Kapitalerträge funktionieren.
Felix veröffentlicht seine Analysen und kündigt auf dieser Grundlage seine geplanten Investmententscheidungen im Voraus an. Dabei soll größtmögliche Transparenz herrschen. Zugleich wird darauf geachtet, dass bei der Veröffentlichung von Informationen und beim Kauf von Aktien sämtliche Börsenregeln eingehalten werden.
Felix möchte der deutschen Öffentlichkeit die spannende Welt der Börse näherbringen und zeigen, dass Aktien keine Abzocke sind. Dieses Misstrauen hat sich hier insbesondere nach dem Platzen der Aktienblase und der Finanzkrise 2008 festgesetzt.
Dabei setzt Felix auf die Kraft des Zinseszinseffekts. Anhand eines realen Portfolios soll gezeigt werden, wie die Wiederanlage von Dividenden langfristig den Vermögensaufbau und die Rendite beschleunigen kann.
Woher hat Felix das Geld?
Dieses Geld ist fiktiv, aber bildet reale Investments an den internationalen Märkten nach. Vorbild ist das estnische Projekt Investor Toomas, der aus einem Startkapital von 64.000 Euro innerhalb von 20 Jahren ein Vermögen von fast einer Million Euro aufgebaut hat.
Wer trifft die Entscheidungen?
Hinter den Entscheidungen von Felix steht ein Anlageausschuss, der sich aus Mitgliedern der DWN-Redaktion zusammensetzt. Die endgültigen Entscheidungen trifft das Gremium selbst. Zuvor tauscht es sich jedoch mit erfahrenen Finanzexperten aus.
Dabei handelt es sich um externe Fachleute mit langjähriger Erfahrung an den heimischen und internationalen Kapitalmärkten.
Handelt es sich dabei nicht um Marktmanipulation?
Mit dieser Frage haben wir uns intensiv beschäftigt. Dazu haben wir sowohl mit den Verantwortlichen des Projekts Investor Toomas als auch mit Rechtsexperten gesprochen.
Wir werden größtmögliche Transparenz sicherstellen und geplante Anlageentscheidungen im Voraus kommunizieren. Nicht öffentliche Informationen, auf die die Redaktion im Rahmen ihrer täglichen journalistischen Arbeit stößt, werden nicht für Anlageentscheidungen genutzt.
Das ist für uns kein neuer Grundsatz. Die Journalisten der DWN halten sich beim Umgang mit ihren eigenen Investments seit der Gründung des Wirtschaftsmediums vor 30 Jahren an diese Regeln.
Uns ist bewusst, dass einzelne Veröffentlichungen von Investor Felix Auswirkungen auf den deutschen Kapitalmarkt haben könnten. Den Kurs der Apple-Aktie werden wir vermutlich nicht bewegen. :)
Allerdings können auch veröffentlichte Investmententscheidungen großer Investoren wie Warren Buffett Aktienkurse beeinflussen, ohne dass dies automatisch als Marktmanipulation gilt.
Wir werden mit solchen Informationen deshalb sorgfältig und verantwortungsvoll umgehen. Es liegt nicht in unserem Interesse, dass das Projekt durch problematische Praktiken seinen Ruf beschädigt.
Möchten Sie Investor Felix etwas mitteilen? Fragen und Ideen können Sie gerne an investor.felix@deutsche-wirtschafts-nachrichten.de senden. Antworten auf relevante Fragen werden wir auf dieser Seite ergänzen.



