Gemischtes

BMW warnt Rolls-Royce-Mitarbeiter vor Brexit

Lesezeit: 1 min
03.03.2016 12:40
Der Autobauer BMW hat die Mitarbeiter seiner Tochterfirma Rolls Royce in Großbritannien vor den Folgen eines Brexits gewarnt. In einem Rundbrief erklärte der Konzern, dass es zu höheren Kosten führen könne, sollten sich die Briten in der bevorstehenden Volksabstimmung für einen EU-Austritt entscheiden.
BMW warnt Rolls-Royce-Mitarbeiter vor Brexit

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  

BMW hat dem Fernsehsender BBC zufolge die Mitarbeiter seiner britischen Tochter Rolls Royce in einem Brief vor den Folgen des Brexit gewarnt. Sollten sich die Briten in der Volksabstimmung am 23. Juni für einen Austritt aus der Europäischen Union (EU) entscheiden, gingen dem Autokonzern viele Vorteile verloren, heißt es in dem Schreiben, das der BBC nach eigenen Angaben am Donnerstag vorlag. Bisher habe BMW davon profitiert, dass Arbeitskräfte sich frei zwischen Großbritannien und Deutschland bewegen könnten. Ein Brexit könne auch zu höheren Zöllen und damit zu höheren Kosten für BMW führen. „Die britischen Wähler entscheiden im Juni über einen Verbleib in der EU“, zitiert die BBC aus dem Brief. „Aber es ist wichtig, dass alle Rolls-Royce-Mitarbeiter die Haltung der Muttergesellschaft verstehen.“

Der britische Premierminister David Cameron hatte Unternehmen dazu aufgerufen, die Vorteile einer EU-Mitgliedschaft für Großbritannien zu erklären. Im Februar hatten sich die Chefs von mehr als einem Drittel der größten britischen Konzerne für einen Verbleib des Landes in der EU ausgesprochen.

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..

 


Mehr zum Thema:  

DWN
Ratgeber
Ratgeber Bestens geplant: Einkommensvorsorge für Beamte

Die neue Allianz Einkommensvorsorge schützt Beamte und alle, die es werden wollen, vor den finanziellen Risiken einer Berufs- oder...

DWN
Deutschland
Deutschland Merkel fordert muslimische Verbände auf, Antisemitismus zu verurteilen – doch sie blendet ihre Flüchtlings-Politik aus

Kanzlerin Angela Merkel hat die muslimischen Verbände aufgefordert, sich klar gegen den Antisemitismus zu stellen. Doch das haben sie...

DWN
Deutschland
Deutschland Autofahrer: Klimavorgaben werden verschärft, Spritpreise werden drastisch steigen

Union und SPD wollen die Klimavorgabe für Treibstoffe noch einmal über die bisherigen Regierungspläne hinaus verschärfen. Eine ganz...

DWN
Politik
Politik Lawrow: Während der Pandemie verstärkt Deutschland die Eindämmung Russlands

Russlands Außenminister Sergej Lawrow sagt, dass Deutschland die Eindämmung Russlands verstärkt habe. „Grundlose und zunehmend absurde...

DWN
Finanzen
Finanzen Arbeitgeber wütend: Neuer Rat will Umbau des Arbeitsmarkts

Ende von Minijobs, Recht auf Homeoffice: Ein von Arbeitsminister Hubertus Heil eingesetzter Expertenrat hat erste Ergebnisse präsentiert....

DWN
Deutschland
Deutschland Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland sinkt weiter deutlich

Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland hat den negativen Trend der vergangenen Quartale in den ersten drei Monaten des Jahres...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Joe Biden will Chinas Staatskapitalismus nachahmen – Europa zieht mit

Chinas Staatskapitalismus findet offenbar Nachahmer. Auch in Amerika will die Politik nicht mehr nur Schiedsrichter sein, sondern ebenso...

DWN
Politik
Politik „Hochrangiges“ Gespräch mit Luisa Neubauer: Kanzlerin Merkel fürchtet mögliche „Klimaleugner-Mehrheit“

In einem außerordentlich „hochrangigen“ Gespräch mit der Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat Kanzlerin Merkel gesagt, dass die...

DWN
Weltwirtschaft
Weltwirtschaft Der Lithium-Markt steht vor einer Angebotsknappheit

Wegen der steigenden Nachfrage steht der weltweite Lithium-Markt vor einer Angebotsknappheit. Diese Entwicklung wird durch die zunehmende...