Politik

Italien: Regierung will Alitalia-Verkauf stoppen

Lesezeit: 1 min
18.05.2018 01:18
Italien will an einer nationalen Fluglinie festhalten.
Italien: Regierung will Alitalia-Verkauf stoppen

Mehr zum Thema:  
Benachrichtigung über neue Artikel:  
Italien  

Die neue italienische Regierung soll nach Angaben des möglichen Koalitionspartners Lega den Verkauf des Lufthansa-Übernahmeziels Alitalia stoppen. Lega-Wirtschaftspolitiker Claudio Borghi sagte am Donnerstag auf die Frage, ob die Airline nicht mehr verkauft werden solle: "Ja." Hintergrund ist der Entwurf für ein Regierungsprogramm der Lega und der 5-Sterne-Bewegung, das Reuters vorliegt. Demnach soll es bei Alitalia einen "Neustart" geben. Italien brauche eine wettbewerbsfähige nationale Fluggesellschaft.

Die Lufthansa hatte erklärt, die Fluglinie nach einer Sanierung übernehmen zu wollen. Weitere Interessenten sind die Billigflieger Easyjet und Wizz Air. Die italienische Airline ging im Frühjahr 2017 in die Insolvenz, nachdem sich die Mitarbeiter gegen einen von Gewerkschaften und Management ausgehandelten Rettungsplan gestellt hatten.

***

Bitte unterstützen Sie die Unabhängigkeit der DWNhier abonnieren!

Inhalt wird nicht angezeigt, da Sie keine externen Cookies akzeptiert haben. Ändern..


Mehr zum Thema:  

DWN
Finanzen
Finanzen Japans Notenbank droht Crash der globalen Finanzmärkte auszulösen

Namhafte Spekulanten wetten massiv auf einen Zinsanstieg in Japan, da die Notenbank keine andere Wahl zu haben scheint. Doch die globalen...

DWN
Deutschland
Deutschland Ende der EEG-Umlage: Warum Sie noch heute Ihren Strom ablesen sollten

Es sollte einmal ein großer Entlastungsschritt werden. Doch die Abschaffung der Ökostrom-Umlage reicht aus Sicht von Experten nicht aus,...

DWN
Politik
Politik Russische Hacker nehmen Europa ins Fadenkreuz: EU wappnet sich für Cyberkrieg

Allein in dieser Woche wurden bereits Institutionen zweier europäischer Länder zur Zielscheibe russischer Hacker. Etwa zeitgleich einigt...

DWN
Finanzen
Finanzen Kommt eine neue Weltordnung – und wie können Anleger reagieren?

Mit China und Russland bildet sich ein neuer Gegenpol zu den USA. Anleger können sich gegen die geopolitischen Risiken nicht bloß durch...

DWN
Politik
Politik Die EU: Große Zukunft oder baldiger Zerfall?

Die EU – beziehungsweise die Reihe von Organisationen, aus denen sie hervorgegangen ist – besteht seit nunmehr 71 Jahren. Für viele...

DWN
Panorama
Panorama Globale Lebensmittelkrise treibt Millionen Menschen in die Hungersnot

Die Welt steht vor einer globalen Lebensmittelkrise. Der Krieg in der Ukraine ist dabei nur der Auslöser einer ohnehin instabilen globalen...

DWN
Deutschland
Deutschland Studie: So abhängig ist Deutschland von Rohstoff-Importen

Deutschland ist in Bezug auf Rohstoffe nicht nur völlig abhängig, sondern auch sehr anfällig. Eine Studie des Münchner ifo-Instituts...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Papierindustrie schlägt wegen Gaskrise Alarm

Die energieintensive Papierindustrie in Deutschland warnt vor dem Hintergrund der Gaskrise vor einem Produktionsstopp. Dabei geht es um die...