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11.12.2018 16:34
Andreas Utermann, Chef von Allianz Global Investors, fordert ein Verbot von Kryptowährungen, welche die Ersparnisse vieler Menschen ausgelöscht hätten.
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Chef von Allianz GI: Kryptowährungen sollten verboten werden

Der Chef eines der größten europäischen Vermögensverwalter forderte die globalen Aufsichtsbehörden am Dienstag dazu auf, Kryptowährungen zu verbieten und sie dafür zu brandmarken, dass sie die Ersparnisse der Menschen auslöschen.

"Sie sollten es verbieten", sagte Andreas Utermann, Chief Executive von Allianz Global Investors, während einer Podiumsdiskussion in London. "Ich bin persönlich überrascht, dass die Aufsichtsbehörden nicht stärker eingegriffen haben."

Die Allianz Global Investors GmbH gehört zum Versicherungskonzern Allianz und hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie verwaltet Vermögenswerte für Privatanleger und für institutionelle Anleger, darunter die Allianz selbst.

Utermann saß in der Podiumsdiskussion neben Andrew Bailey, dem Leiter der britischen Financial Conduct Authority. Dieser sagte darauf: "Das ist in der Tat etwas stark!" und fügte hinzu, dass Kryptowährungen "keinen intrinsischen Wert" hätten.

Seine Behörde beobachte das sehr genau, so der FCA-Chef weiter. Die Behörden hätten auch Initial Coin Offerings (ICOs) unter Beobachtung, die von Firmen als alternative Möglichkeit genutzt würden, um Finanzmittel zu beschaffen.

Weitere Meldungen

Neufund erzielt 2,6 Millionen Euro mit Wertpapier-Token-Angebot

  • Als eines der ersten vollständig legalisierten europäischen Wertpapier-Token-Angebote (Security Token Offerings, STOs) stand der Verkauf von Neufund-Tokens größeren Anlegern offen, wobei der Mindestbeitrag 100.000 Euro betrug.
  • Die STO akzeptiert Zahlungen in fiat und vergibt an FTH einen auf Ethereum basierenden Token.
  • Vollständig transparente STOs - bei denen der Token nicht zum Fokus eines plötzlichen Regulierungsdrucks wird, sondern von Anfang an völlig legal ist - werden zu einem Instrument für neue Investitionen in den Kryptosektor.

Krypto-Visa-Dienst WaveCrest in Gibraltar zu Geldstrafe verurteilt

  • WaveCrest, der Zahlungsanbieter, der VISA-Karten für mehrere Kryptowährungsprojekte unterstützt hat, wurde in Gibraltar wegen Nichteinhaltung der Anti-Geldwäsche- und Transparenzvorschriften mit Geldstrafen belegt.
  • Die Gibraltar Financial Securities Commission (GFSC) hat mit WaveCrest eine Geldstrafe von 250.000 Pfund vereinbart.
  • Darüber hinaus hat WaveCrest-CEO John Racine zugestimmt, sein Amt niederzulegen, und, zusammen mit den Direktoren Brent Almeida und Colin Piri, keine Genehmigung für eine Führungsrolle im Finanzsektor anzustreben.

Vinny Lingham vermutet Teilreserve-Kredite bei Krypto-Börsen

  • Vinny Lingham, ein früher Befürworter von Bitcoin und Gründer des Startups Civic, hat gesagt, dass Börsen Liquidität durch eine Form der Teilreserve-Kreditvergabe zugeführt wird.
  • Die Börsen halten aufgrund der Kreditauswirkungen möglicherweise nicht genügend Bargeld oder Kryptowährungen für das Volumen.
  • Lingham ist besorgt, dass Händler ihre Münzen verlieren könnten, weil sie nicht im Besitz der privaten Schlüssel sind.

Bitcoin-freundliche Cash-App überholt PayPal im Google Play Store

  • Die Cash App von Square hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum Mainstreaming von Bitcoin erreicht, indem sie vor PayPal die beliebteste App in der Kategorie Finanzen im US-amerikanischen Google Play Store wurde.
  • Im August sagte Square CFO Sarah Friar, dass das Unternehmen aufgrund der starken Performance von Cash App "echtes Wachstum verzeichnet", seit das Unternehmen Bitcoin-Handelsdienstleistungen eingeführt hat.
  • Anfang des gleichen Monats gab das Unternehmen bekannt, dass es im zweiten Quartal gegenüber dem ersten Quartal einen Anstieg der Kryptowährungsgewinne um 100 Prozent verzeichnete, trotz des anhaltenden Bärenmarkts.

Stablecoins verzeichnen deutliches Wachstum

  • Die Einführung von Stablecoins nimmt gemessen an der zunehmenden Anzahl von Transaktionen zu.
  • Bisher haben die vier großen stabilen Münzen - USDC, True USD (TUSD), Paxos (PAX) und der Gemini-Dollar (GUSD) - die Marke von 5 Mrd. USD bei Transaktionen in der Blockchain innerhalb von drei Monaten durchbrochen.
  • Berichten zufolge gab es im November einen massiven Anstieg der Transaktionen in der Blockchain um 1,032 Prozent im Vergleich zu September, als der Stablecoin-Markt Ende letzten Monats die Marke von 2,3 Milliarden US-Dollar durchbrach.

Brave wird Standard-Browser bei Blockchain-Handy von HTC 

  • Der dezentrale Browser Brave ist jetzt der Standardbrowser auf einem Telefon des großen Smartphone-Herstellers HTC.
  • Brave - ein Open-Source-Browser mit Blockchain-Funktion, der Anzeigen und Website-Tracker blockiert - wird auf dem HTC Exodus 1, dem ersten nativen Blockchain-Telefon, mit Unterstützung für mehrere Blockchains vorinstalliert, einschließlich Bitcoin und Ethereum.
  • Auch in diesem Sommer kündigte der Opera-Browser für Android die Einführung einer privaten Beta-Version an, die eine integrierte Kryptobörse enthalten wird.

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