Politik

Biden tätigt sonderbare Aussagen während eines Fernseh-Interviews

Der designierte US-Präsident Joe Biden hat im Rahmen eines CNN-Interviews eine sehr sonderbare Aussage getätigt.
12.01.2021 09:47
Aktualisiert: 12.01.2021 09:47
Lesezeit: 1 min
Biden tätigt sonderbare Aussagen während eines Fernseh-Interviews
Joe Biden. (Foto: dpa) Foto: Matt Rourke

Der designierte US-Präsident Joe Biden hat im Rahmen eines Anfang Dezember aufgezeichneten CNN-Interviews eine sonderbare Aussage getätigt. Danach gefragt, wie er mit Meinungsverschiedenheiten mit seiner designierten Vize-Präsidentin Kamala Harris umgehen würde, sagte Biden:

„Wir sind uns sympathisch mit Blick auf unsere Regierungsphilosophie, sympathisch in Bezug auf die Art und Weise, wie wir die Dinge, die uns bevorstehen, angehen möchten. Und wenn wir uns widersprechen, dann wird es so sein wie immer, wie Barack (Barack Obama – die Red.) und ich es gemacht haben. Es findet im Privaten statt und sie sagt dann ‚Ich denke, du solltest A, B, C oder D machen‘ und ich sage dann ‚Ich mag A – B und C mag ich nicht‘ und dann wird das schon.

Und wie ich schon Barack erklärt habe – wenn es eine fundamentale Meinungsverschiedenheit basierend auf einem moralischen Prinzip geben würde, dann werde ich eine Krankheit entwickeln und sagen, dass ich zurücktreten muss.“

Es ist völlig unverständlich, warum der US-Präsident bei einer grundlegenden Meinungsverschiedenheit mit seiner Vize-Präsidentin zurücktreten müsste, da er aufgrund seiner Weisungsbefugnis das letzte Wort hat. Bemerkenswert ist zudem, dass es seit Monaten Spekulationen um den Gesundheitszustand Bidens gibt.

Den entsprechenden Ausschnitt aus dem CNN-Interview finden sie auf dem Portal Daily Caller.

Die Deutschen Wirtschaftsnachrichten hatten bereits am 12. November 2020 in einer Analyse mit dem Titel: „Wird Kamala Harris den 77-jährigen Joe Biden schon bald als Präsidentin ersetzen?“ angedeutet, dass Harris Joe Biden ablösen könnte (HIER).

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Finanzen
Finanzen Schufa schlägt Alarm: Millionen Verbraucher kämpfen mit Zahlungsproblemen
08.10.2026

Die hohen Preise setzen immer mehr Verbraucher finanziell unter Druck: 2025 stieg der Anteil der Menschen mit Zahlungsstörungen auf 8,1...

DWN
Immobilien
Immobilien BEG-Reform: Wärmepumpen-Förderung sinkt ab 2027 weiter
08.10.2026

Die Wärmepumpen-Förderung sinkt ab 2027 weiter: Wer zu spät beantragt oder falsch plant, dem könnten Tausende Euro Zuschuss durch die...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft EU-Verpackungsverordnung: Neue Bürokratie macht Exporte unrentabel
08.10.2026

Ein paar Kartons, wenige Gramm Plastik und plötzlich Hunderte Meldepflichten: Die neue EU-Verpackungsverordnung stellt kleine Unternehmen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Nissan Qashqai im Test: Elektrogefühl ohne Ladekabel
08.10.2026

Der Nissan Qashqai e-Power ist ein Hybrid, funktioniert aber anders als die meisten Konkurrenten. Die Räder treibt immer ein Elektromotor...

DWN
Finanzen
Finanzen Nvidia-Aktie: Diese Geldmaschine schlägt alle anderen Chipkonzerne
08.10.2026

Nvidia verdient mit dem KI-Boom so viel wie kaum ein anderes Unternehmen der Welt. Auf das eingesetzte Kapital erzielt der Chipkonzern...

DWN
Panorama
Panorama Heereschef warnt: Russland baut Streitkräfte massiv aus
08.10.2026

Russland baut seine Streitkräfte weiter aus und steigert zugleich die Produktion von Drohnen und Raketen. Heeresinspekteur Christian...

DWN
Politik
Politik Europäischer Rechnungshof schlägt Alarm: Milliarden bei EU-Geldern fehlerhaft
08.10.2026

Milliarden Euro fließen jedes Jahr aus dem EU-Haushalt – doch ein erheblicher Teil davon wird nicht vorschriftsgemäß ausgegeben. Der...

DWN
Politik
Politik TotalEnergies-Chef: „Ich bevorzuge eine Welt in Unruhe“
08.10.2026

Der Krieg zwischen Iran und Israel hat die Energiemärkte durcheinandergebracht und TotalEnergies zugleich hohe Gewinne beschert....