Unternehmen

BASF plant Gemeinschaftsunternehmen für Batteriematerial in China

BASF verstärkt sich im Geschäft mit Batteriematerialien – in Zusammenarbeit mit den Chinesen.
28.05.2021 10:25
Lesezeit: 1 min

BASF verstärkt sich im Geschäft mit Batteriematerialien. Durch ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem chinesischen Anbieter Shanshan will BASF Zugang zum chinesischen Markt für Batteriematerialien, dem weltgrößten, gewinnen, wie der Chemiekonzern am Donnerstag mitteilte. An dem Joint Venture, das in China Kathodenmaterialien und deren Vorprodukte produzieren soll, wird BASF die Mehrheit von 51 Prozent halten, 49 Prozent der Anteile sollen bei Shanshan liegen. BASF plant dabei Investitionen in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrags, wie eine Sprecherin sagte.

Den Abschluss der Transaktion erwartet der Konzern im Spätsommer. BASF erhöht seine Jahreskapazität für Kathodenmaterialien durch den Schritt auf weltweit 160 Kilotonnen bis 2022 und will seine Kapazität auch danach weiter ausbauen.

Shanshan ist nach Angaben von BASF ein führender Anbieter von Lithium-Ionen-Batteriematerialien für Elektromobilität und Unterhaltungselektronik und betreibt derzeit betreibt vier Produktionsstätten für Kathodenmaterialien und deren Vorprodukte in China mit einer Jahreskapazität von 90 Kilotonnen bis 2022.

In Europa baut BASF bereits sei einiger Zeit sein Batteriematerialien-Geschäft aus und errichtet dafür Anlagen im finnischen Harjavalta und sowie in Schwarzheide in Brandenburg. Der Konzern hat zudem Gemeinschaftsunternehmen mit der japanischen Toda zur Herstellung von Kathodenmaterialien in Japan und den USA begründet.

Mehr zum Thema
article:fokus_txt
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Nach der Genehmigung eines XRP-ETFs durch Trump:Standard Chartered sieht XRP als potenziell renditestärkste Kryptowährung im Jahr 2026

Vor dem Hintergrund der Genehmigung eines XRP-ETFs durch Donald Trump und einer deutlich verbesserten regulatorischen Lage in den USA...

 

 

DWN
Unternehmen
Unternehmen Edeka-Händler Feneberg insolvent: 3.000 Mitarbeiter bangen um ihre Jobs
09.01.2026

Die Feneberg-Insolvenz trifft den Lebensmitteleinzelhandel im Süden unerwartet hart. Trotz geöffneter Märkte und gesicherter Löhne...

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt burgbad Badmöbel: Acht Millionen Euro für eine neue Produktionslogik
09.01.2026

Acht Millionen Euro investierte CEO Stefan Sallandt 2025 in die Automatisierung des Badmöbelherstellers burgbad. Damit gehört das...

DWN
Technologie
Technologie Anwendung von KI-Tools im Job: Mitarbeiter sind schneller als Arbeitgeber
09.01.2026

Noch nutzt nur jeder Fünfte KI regelmäßig am Arbeitsplatz, wie eine aktuelle Studie des ifo Instituts belegt. Doch was überrascht: Zwei...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Nach 25 Jahren Verhandlungen: EU macht Weg für Mercosur-Abkommen frei
09.01.2026

Nach jahrzehntelangen Verhandlungen ist der Weg für das Freihandelsabkommen zwischen der EU und südamerikanischen Staaten frei. Während...

DWN
Politik
Politik Atommülltransporte durch NRW: Gericht stärkt Genehmigung – Proteste gehen weiter
09.01.2026

Seit Monaten ist der Transport von Atommüll durch Nordrhein-Westfalen genehmigt. Nun hat ein Gericht den Widerstand des Umweltverbands...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Cybergefahr für Bankkunden: Sicherheitsamt warnt vor Betrugswelle
09.01.2026

Phishing-Mails, gefälschte Webseiten und Anrufe unter falschem Namen nehmen zu – Betrüger versuchen gezielt, an das Geld von Bankkunden...

DWN
Panorama
Panorama Berliner Blackout: Wegner startet Analyse des Krisenmanagements
09.01.2026

Nach dem öffentlichen Wirbel um sein Tennismatch während des Stromausfalls will Berlins Regierungschef Wegner verlorenes Vertrauen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Zwischen Pflichtgefühl und Selbstfürsorge: So entscheiden sich Beschäftigte bei Krankheit
09.01.2026

Viele Arbeitnehmer stehen täglich vor der Frage, ob sie trotz Beschwerden zur Arbeit gehen oder eine Pause einlegen. Diese Entscheidung...