Panorama

Elon Musk: Trump-Berater schwenkt Kettensäge - Symbol für Bürokratieabbau

Auf einer Tagung der US-Konservativen lässt sich der Tech-Milliardär Musk für seine radikalen Stellenstreichungen im Regierungsapparat feiern. Mit dabei: Argentiniens Präsident Milei – mit einem besonderen Geschenk.
21.02.2025 13:22
Lesezeit: 1 min

Tech-Milliardär Elon Musk hat sich auf einer Konferenz der US-Konservativen für seine radikalen Stellenstreichungen im Regierungsapparat feiern lassen. Unter Jubel schwenkte er eine Kettensäge durch die Luft – ein Geschenk und Markenzeichen des argentinischen Präsidenten Javier Milei. „Das ist die Kettensäge für die Bürokratie“, rief Musk, inzwischen enger Berater des Präsidenten Donald Trump.

Musk schwenkt Kettensäge – Symbol für Bürokratieabbau

Milei war im argentinischen Wahlkampf mit laufender Kettensäge aufgetreten, die sinnbildlich den aus seiner Sicht überbordenden Staat radikal zurechtstutzen sollte. In den USA hat Präsident Donald Trump Musk mit der Senkung der Staatsausgaben beauftragt. Dafür wurde ein Gremium mit dem Namen Doge (Department of Government Efficiency) gebildet, das an das Weiße Haus angeschlossen ist.

Das Ausmaß der Ausgaben der US-Regierung habe ihn überrascht, sagte Musk in Washington weiter. Mit etwas „Zuwendung und Kompetenz“ sei es einfach, Milliardensummen einzusparen. „Wir versuchen, gute Dinge zu tun, aber auch Spaß dabei zu haben“, sagte Musk. Dies sei in den USA erst seit einigen Monaten wieder möglich. „Jeder fühlt dieses große Gefühl der Erleichterung, weil wir vier Jahre lang durch die Hölle gegangen sind.“

Musk verteidigt Trumps Ukraine-Kurs

Musk äußerte sich auch zu Trumps Umgang mit Russland und dem Ukraine-Krieg. Trump sei „ein guter Mensch“, sagte Musk. „Ich denke, dass viele Leute da draußen nicht erkennen, dass der Präsident viel Einfühlungsvermögen hat.“ Die Soldaten an der Front würden „für Geld durch den Fleischwolf gedreht“, das müsse aufhören.

Die USA waren bisher der wichtigste Unterstützer des Landes, Trump wendet sich nun aber drastisch von diesem Kurs ab. Er will den Krieg beenden – allerdings wird zunehmend befürchtet, dass er mit Kremlchef Wladimir Putin Entscheidungen über den Kopf der Ukraine hinweg treffen könnte.

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