Technologie

Kuka weitet Stellenabbau in Augsburg aus – 560 Jobs betroffen

Der Roboterhersteller Kuka plant an seinem Stammsitz in Augsburg einen größeren Stellenabbau als zunächst angekündigt. Statt der ursprünglich geplanten 400 Vollzeitstellen sollen nun 560 Arbeitsplätze wegfallen, wie ein Unternehmenssprecher bestätigte.
16.11.2025 14:05
Lesezeit: 1 min

Der Unternehmenssprecher begründete den Schritt mit einer weiterhin verschärften Marktlage im Bereich der Industrieroboter. In diesem Jahr fehlten Kuka neue Aufträge im Wert von mehr als 100 Millionen Euro. Kuka ist zu einem großen Teil von Bestellungen aus der Automobilindustrie abhängig.

Hersteller hofft auf Boom bei lernenden Robotern

Die Stellen sollen hauptsächlich im Bereich des Roboterbaus wegfallen, ein kleinerer Teil betrifft die Konzernverwaltung. Insgesamt hat Kuka etwa 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Augsburg.

Das Programm zum möglichst sozialverträglichen Abbau der zunächst 400 Stellen war Anfang des Jahres gestartet worden und soll bis Ende 2026 laufen. Langfristig setze Kuka weiter auf eine steigende Nachfrage nach Automatisierung und KI, erklärte der Sprecher. Autonome und selbstständig lernende Roboter böten große Chancen.

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