Unterschiedliche Richtungen bei den US-Leitindizes
Die US-Indizes schlossen am Montag auf breiter Front schwächer, wobei Tech-Aktien die Verluste anführten, während die Referenzölsorte Brent leicht nachgab.
Die Verluste an der Wall Street wurden vom technologielastigen Nasdaq 100 angeführt, der mit einem Minus von 0,45 Prozent bei 28.994,37 Punkten schloss, während der breiter gefasste S&P 500 um 0,1 Prozent auf 7.403,05 Punkte nachgab.
Im Gegensatz dazu beendete der Dow Jones Industrial Average den Handel im positiven Bereich und stieg um 0,3 Prozent auf 49.686,12 Punkte.
Dies geschah vor dem Hintergrund, dass US-Präsident Donald Trump am Montag erklärte, er habe einen für Dienstag geplanten Angriff auf den Iran abgesagt, nachdem ihn die Staatschefs dreier Regionalmächte im Nahen Osten gebeten hatten, „abzuwarten“.
Halbleiter-Werte stark belastet
Tech-Aktien zogen die großen Indizes an der Wall Street nach unten, wobei Micron Technologies die Verlierer anführte und bis zum Handelsschluss um 6 Prozent einbrach.
Darauf folgten Sandisk, deren Aktien um 5,6 Prozent fielen, und ASML, die um 3,2 Prozent nachgaben.
Tech-Giganten und Gewinner des Handelstages
Unter den Big Caps fielen die Aktien von Elon Musks Tesla am Montag um 2,9 Prozent. Hintergrund ist, dass Elon Musk, der CEO des Unternehmens, eine Klage gegen OpenAI verloren hat. Musk hatte behauptet, das Unternehmen habe seine Mission, der Öffentlichkeit zu dienen, verraten, indem es sich in ein profitorientiertes Unternehmen wandelte. Eine Jury entschied jedoch, dass er zu lange gewartet habe, um seine Ansprüche gegen das Unternehmen geltend zu machen.
Die Aktien von Tim Cooks Apple fielen um 0,8 Prozent, während Meta um 0,55 Prozent abrutschte und die Google-Muttergesellschaft Alphabet 0,15 Prozent nachgab.
Microsoft und Amazon verbuchten leichte Gewinne von 0,3 Prozent bzw. 0,2 Prozent.
Spitzenreiter bei den Kursgewinnen in den USA war Crowdstrike mit einem Kurssprung von fast 4 Prozent, gefolgt von einem Anstieg von 2,7 Prozent beim Streaming-Anbieter Netflix und einem Plus von 3 Prozent bei Salesforce.
Unterdessen kletterten die Papiere des Energieriesen Chevron bis zum Handelsschluss um 2,4 Prozent.
