Schaeffler-Aktie im Fokus: Erholung nach Vortagsrutsch - Was das Kursziel erhöht
Für die Aktien von Schaeffler ist im vorbörslichen Handel am Mittwoch direkt wieder eine Erholung angesagt. Auf der Plattform Tradegate legten sie fast drei Prozent zu im Vergleich zu ihrem Xetra-Schlusskurs. Damit machen sie einen Großteil ihrer Vortagsverluste wett. Am Dienstag hatten sie fast vier Prozent verloren, wobei sie erst spät mit dem Gesamtmarkt unter Druck geraten waren.
Citi erhöht Kursziel
Ermutigend wirkt am Mittwoch, dass die Citigroup jetzt mehr Luft nach oben sieht. Analyst Ross MacDonald von der US-Bank erhöhte sein Kursziel auf 13 Euro und bestätigte seine Kaufempfehlung, auch wenn er den Aktien mit dem gestrichenen Zusatz "Upside 90-Day Catalyst Watch" jetzt nicht mehr den Status bald erwarteter Kurstreiber verleiht. Er verwies dabei auf den guten Lauf der Aktien, die seit ihrem Jahrestief im März in der Spitze um 84 Prozent gestiegen waren.
In seiner Studie erwähnte MacDonald im Autozuliefergeschäft beschleunigte Trends im Bereich der E-Mobilität und reduzierte Margenschwankungen. Die mittelfristigen Chancen mit humanoiden Robotern stützten die Bewertung und auch neue Aktivitäten im Weltraum- und Rüstungsgeschäft seien hilfreich. Wie gewohnt seien die Risiken im Sektor der EU-Autozulieferer jedoch vielfältig.
Schaeffler und Sonatus bringen KI-Algorithmen
Schaeffler und Sonatus, ein führendes Unternehmen im Bereich softwaredefinierter Fahrzeugtechnologie, haben eine globale Partnerschaft bekannt. Gemeinsam bringen sie Künstliche Intelligenz (KI) Algorithmen direkt auf Steuergeräte für softwaredefinierte Fahrzeuge. Durch die Kombination der Steuergeräte von Schaeffler mit der KI-basierten Software von Sonatus bringen die Unternehmen Intelligenz direkt in das Fahrzeug. Das beschleunigte Entwicklungsprozesse, reduzierte Komplexität und ermöglicht eine kontinuierliche Optimierung von Funktionen über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg.
Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender Automobil- und Industriezulieferer sowie einer der größten Technologiekonzerne in Familienbesitz. Der Konzern mit Hauptsitz im fränkischen Herzogenaurach ist vor allem für die Herstellung von Präzisionskomponenten, Wälz- und Gleitlagern bekannt.

