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Vom Hoffnungsträger zum Problemflieger: Behörde zwingt 16 Airbus A380 zum Check

Risse an den Tragflächen: 16 Airbus A380 von Emirates und Qantas müssen auf Anordnung der EASA kurzfristig überprüft werden. Fünf Maschinen bleiben bis zum Check am Boden.
24.06.2026 13:48
Lesezeit: 1 min

Risse in Tragflächen – Behörde zwingt 16 Airbus A380 zum Check

Risse in Tragflächen-Teilen des weltgrößten Passagierjets Airbus A380 haben die Europäische Luftfahrtbehörde EASA auf den Plan gerufen. Insgesamt 16 Maschinen der Fluggesellschaften Emirates und Qantas müssen deshalb kurzfristig untersucht werden, heißt es in einer Lufttüchtigkeitsanweisung der Behörde vom 22. Juni, die heute wirksam wird. Fünf der doppelstöckigen Flugzeuge müssen nun vor ihrem nächsten Flug zum Check, die übrigen nach 25 Flugzyklen.

Die entdeckten Risse in den bestimmten Strukturteilen der Flügel könnten die Stabilität der Tragflächen beeinträchtigen, hieß es weiter. Um diesem möglichen Sicherheitsrisiko zu begegnen, erachte Airbus eine zusätzliche, detaillierte Inspektion für nötig. Laut dem Branchenportal «Aerospace Global News» werden 15 der 16 Jets von der arabischen Emirates betrieben, die andere Maschine von der australischen Qantas. Emirates hat weltweit die mit Abstand größte A380-Flotte.

Airbus hat den Bau des Riesenfliegers mangels neuer Bestellungen im Jahr 2021 eingestellt. Die Lufthansa hatte ihre Maschinen des Typs während der Corona-Krise eingemottet. Lufthansa-Chef Carsten Spohr erachtete einen erneuten Einsatz damals zeitweise als unrealistisch, nahm die verbliebenen Maschinen wegen der starken Passagiernachfrage letztlich aber wieder in Betrieb.

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