Wirtschaft

China-Export: Warum der Westen an billigen Waren aus China erstickt

China produziert mehr, als die eigene Bevölkerung kaufen kann, und drückt immer aggressiver auf die Weltmärkte. Für Europa wird diese Exportmaschine zur industriellen Belastungsprobe: Ganze Branchen geraten unter Preisdruck, während Peking selbst kaum aus seinem Wachstumsmodell herausfindet. Die Frage ist nicht mehr, ob der Konflikt eskaliert, sondern ob der Westen überhaupt einen Ausweg aus dieser Spirale findet.
09.07.2026 15:58
Lesezeit: 8 min
China-Export: Warum der Westen an billigen Waren aus China erstickt
China setzt weiter auf Exporte, doch der Westen ächzt unter der Warenflut. (Foto: dpa/XinHua | Liu Mancang) Foto: Liu Mancang

Im Folgenden:

  • Warum Chinas Exportmodell Europas Industrie immer stärker unter Druck setzt.
  • Wie schwache Binnennachfrage in China globale Märkte verzerrt.
  • Welche Branchen in Europa besonders unter der Warenflut leiden.

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Gabriel Chrostowski

Gabriel Chrostowski ist Journalist bei Puls Biznesu, dem polnischen Schwesterunternehmen der Deutschen Wirtschafts Nachrichten im Bonnier-Konzern, und schreibt für die DWN einen Gastbeitrag mit polnischer Perspektive auf Wirtschaft und Unternehmen. Bei Puls Biznesu ist er für makroökonomische und branchenspezifische Analysen zuständig. Er taucht gerne in umfangreiche Datensätze und Forschungsstudien ein, um den tatsächlichen Zusammenhängen auf den Grund zu gehen. In seiner Freizeit liest er, geht laufen, spielt Fußball und wandert. Er ist Absolvent der Wirtschaftsuniversität Posen (Poznań University of Economics and Business).
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