Politik

Trump bezeichnet getöteten Soleimani als Hurensohn

US-Präsident Donald Trump hat den iranischen General Qassem Soleimani, der durch eine US-Drohne getötet wurde, auf einer Kundgebung als “Hurensohn” bezeichnet. Seine Aussage stieß auf großen Beifall.
15.01.2020 11:51
Lesezeit: 1 min
Trump bezeichnet getöteten Soleimani als Hurensohn
Donald Trump, Präsident der USA, steht während einer Wahlkampfveranstaltung in der UW-Milwaukee Panther Arena. (Foto: dpa) Foto: Mark Hertzberg

Bei einer Kundgebung am Dienstagabend in Milwaukee hat US-Präsident Donald Trump den iranischen General Qassem Soleimani, der Anfang dieses Monats bei einem US-Luftangriff getötet wurde, einen “Hurensohn” genannt. “Er hätte schon vor 20 Jahren getötet werden sollen”, zitiert ihn die New York Post. Seine Äußerungen stießen bei seinen Anhängern in der UW-Milwaukee Panther Arena auf großen Beifall.

Trump behauptete, die Demokraten hätten seine Entscheidung, gegen Soleimani vorzugehen, lächerlich gemacht, selbst wenn der General Pläne für Attacken gegen US-Botschaften und Stützpunkte durchgeführt hätte, berichtet The Hill.

Der US-Präsident und einige Republikaner haben die Demokraten wiederholt beschuldigt, nach dem tödlichen Luftangriff vom 3. Januar 2020 mit Soleimani sympathisiert zu haben. Während mehrere Demokraten kritisierten, dass der Präsident den US-Kongress vor dem Luftangriff nicht informiert hatte.

Mehr zum Thema:

Die Tötung von Soleimani ist eine Botschaft an Europa

USA und Iran: Warum dem Kriegs-Geschrei nicht geglaubt werden darf

Tod von Soleimani kommt dem iranischen Regime entgegen

Das sind die Reaktionen zum Tod von Soleimani

Ehemaliger Verfassungsschützer Maaßen: In Deutschland drohen Anschläge durch den Iran

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
DWN
Finanzen
Finanzen Online-Broker-Vergleich: Die besten Aktiendepots für Anleger – Tipps zur Anbieterauswahl

Ein Online-Broker-Vergleich beginnt beim Wertpapierdepot: Ein Depot ist die Eintrittskarte zur Börse, nur mit einem Depot können Anleger...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Irans Feigenblatt sorgt für grüne Zahlen an der Wall Street
25.09.2026

Ein unerwarteter Wendepunkt im Nahen Osten sorgt für Bewegung an den Märkten – erfahren Sie, welche Aktien jetzt besonders profitieren.

DWN
Finanzen
Finanzen Anthropic-IPO rückt näher, OpenAI bremst: Was passiert mit den Rekord-Börsengängen?
25.09.2026

Was ist über Zeitplan, Bewertungen und Forderungen nach einer langsameren KI-Entwicklung vor den angekündigten Börsengängen bekannt?

DWN
Unternehmensporträt
Unternehmensporträt Henkel feiert 150 Jahre: Das sind die größten Herausforderungen
25.09.2026

Mit seinen bekannten Markenprodukten prägt Henkel seit Jahrzehnten den Alltag vieler Kunden. Ein Blick auf wichtige Meilensteine, Krisen...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Milliardeninvestition richtet Hunderte Satelliten auf Putin
25.09.2026

Die finnische Satellitenfirma Iceye spielt bereits eine wichtige Rolle für die Ukraine und ihre Angriffe auf russische Ziele. Nun will das...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Gold für mehr als acht Milliarden Dollar: Russland meldet weitere Verkäufe
25.09.2026

Russlands Zentralbank verkauft seit Jahresbeginn kontinuierlich Gold. Fast 56 Tonnen verschwanden bereits aus den offiziellen Reserven, ihr...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Defekte Schraube an der Lenkung: Großrückruf bei VW, Audi und Seat
25.09.2026

Wegen möglicher Mängel an der Lenkung muss der Volkswagen-Konzern bundesweit fast eine Million Fahrzeuge der Marken VW, Audi und Seat in...

DWN
Politik
Politik Protest gegen den Zwang: Zehntausende Schüler gehen gegen drohende Wehrpflicht auf die Straße
25.09.2026

Die Sorge vor einer Rückkehr der Wehrpflicht treibt die Jugend auf die Straße. Mit einem bundesweiten Aktionstag fordert eine...

DWN
Politik
Politik Neue Sitzordnung und Streit um Ausschüsse: Landtag von Sachsen-Anhalt vor Neuausrichtung
25.09.2026

Im Landtag von Sachsen-Anhalt stehen vor der anstehenden konstituierenden Sitzung spürbare Veränderungen an. Neben optischen Anpassungen...