Wirtschaft

Wie der IWF die Welt „vom Great Lockdown zur Great Transformation“ führen will

In einer nahezu prophetischen Rede hatte die IWF-Chefin Kristalina Georgieva im Juni 2020 einen „Great Lockdown“ erwähnt, der zur „Great Transformation“ der Weltwirtschaft führen soll. Ihre Aussagen decken sich eins zu eins mit dem Projekt des „Great Reset“, der vom Weltwirtschaftsforum vorangetrieben wird.
20.12.2020 17:45
Lesezeit: 3 min

IWF-Chefin Kristalina Georgieva hielt im Juni 2020 eine Rede mit einer erstaunlichen Voraussicht. Ihre Rede trug den Titel „vom Great Lockdown zur Great Transformation“:

„Bis Ende 2020 werden 170 Länder - fast 90 Prozent der Welt - mit einem niedrigeren Pro-Kopf-Einkommen schlechter gestellt sein. Noch nie in unserer Geschichte haben wir für so viele eine so enorme Umkehrung des Glücks erlebt. Und wir hatten noch nie eine wirklich globale Krise wie die, mit der wir jetzt konfrontiert sind. Wir nennen die aktuelle Periode ,The Great Lockdown‘, weil wir einen gesundheitlichen Notfall bekämpfen, indem wir Produktion und Verbrauch zum Stillstand bringen. Auch dies wurde noch nie zuvor getan. Wir haben auch massive fiskalische Maßnahmen gesehen - insgesamt neun Billionen Dollar weltweit. Dies hat vielen Unternehmen eine Lebensader geboten, und wir glauben, dass diese Maßnahmen zielgerichtet und durchdacht sind. Sie sind vorübergehend und als solche eine Brücke zur Wiederherstellung, aber kein Risiko für die Wiederherstellung, sobald sie eintrifft. Dies zeigt uns, dass Regierungen in Krisenzeiten synchronisiert entschlossen handeln können. Auch die großen Zentralbanken haben energisch gehandelt. In den USA hat die Federal Reserve Liquidität bereitgestellt und dazu beigetragen, die ,Temperatur' auf den Märkten zu senken.“

Georgieva deutete im Juni 2020 auch an, dass es kein Zurück zur gewohnten Normalität geben dürfe: „Dies bringt mich zu meinem zweiten Punkt. Der Weg zur Genesung. Der Prozess der Wiedereröffnung beginnt jetzt weltweit - 75 Prozent der Länder öffnen jetzt wieder - und daher ist jetzt der Moment gekommen, sorgfältig darüber nachzudenken, was als nächstes kommt. Wir müssen uns entscheiden, welche Art von Erholung wir wollen. Es gibt Leute, die davon sprechen, am besten wieder aufzubauen. Aber ich glaube, wir sollten darüber nachdenken, vorwärts und nicht rückwärts aufzubauen - und eine Erholung aufzubauen, die sich auf eine große Transformation konzentriert, wenn wir aus dieser außergewöhnlichen Krise hervorgehen.“

Anschließend ging die IWF-Chefin auf die Erfordernisse des „Green Deals“ ein. „Ich habe den Leuten gesagt, wenn Sie die Pandemie nicht mögen, werden sie auch nicht mögen, wie der Klimawandel uns in Zukunft mit zunehmender Stärke treffen wird. Das Tolle an der Green Economy ist, dass sie Beschäftigungsmöglichkeiten bieten kann. Zum Beispiel beim Isolieren von Gebäuden, bei der Wiederaufforstung oder beim Pflanzen von Mangroven. CO2-arme Energie und Infrastruktur können auch einen großen Schub für Arbeitsplätze darstellen. Wir sind sehr daran interessiert, Anreize für Länder und Unternehmen zu schaffen, sich schneller in diese Richtung zu bewegen, unter anderem indem wir uns über die Risiken für Unternehmen während des Übergangs zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft im Klaren sind.“

Damit machte Georgieva deutlich, dass die aktuelle Krise, die sie „Great Lockdown“ nennt, die Welt über eine „Great Transformation“ führen kann, womit sie einen eindeutige Verbindung zum Transformationsprojekt „Great Reset“ schafft, das vom World Economic Forum (WEF) propagiert wird.

Am 3. Juni 2020 hatte Georgieva auch eine Rede zum „Great Reset“ vorgetragen, die auf der Webseite des IWF abgerufen werden kann (Mehr HIER).

In nicht allzu ferner Zukunft dürfen Anleger vermutlich nur noch Wertpapiere „nachhaltiger“ Unternehmen kaufen. Die Big Player positionieren sich jetzt schon für diese historische Umwälzung des Finanzwesens. Während vor allem große Tech-, Finanz- und Green-Energy-Konzerne profitieren werden, bleibt der Bürger auf der Strecke. Denn die hehren Ziele der im Kern sozialistischen Agenda können nicht erfüllt werden (Mehr HIER).

Die wichtigsten Analysen und offiziellen Videos zum „Great Reset“ finden Sie HIER.

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