Deutschland

Zahl der Studierenden in Deutschland stagniert

Ein langer Trend ist gebrochen: Die Zahl der Studierenden in Deutschland wächst nicht mehr. Das liegt aber nicht nur an Corona.
26.11.2021 10:19
Lesezeit: 1 min

Die Zahl der Studierenden in Deutschland stagniert. Damit ist laut Statistischem Bundesamt der Anstieg der vergangenen 14 Jahre vorerst gebremst. Die Zahl der Studienanfänger gehe bereits im vierten Jahr zurück. Das habe "sowohl demografische als auch pandemiebedingte Ursachen", berichteten die Statistiker am Freitag in Wiesbaden.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Amtes sind im laufenden Wintersemester insgesamt 2 947 500 Studenten an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben. Das sind 0,1 Prozent mehr als im Wintersemester davor. Im gesamten Studienjahr 2021, also im Sommer- und Wintersemester, haben 472 100 Personen erstmals ein Studium an einer deutschen Hochschule aufgenommen. Das waren vier Prozent weniger als im Studienjahr 2020.

Das Amt sieht dafür mehrere Grunde: Zum einen kämen wegen der Corona-Pandemie weniger Studierende aus dem Ausland nach Deutschland. Im Studienjahr 2020 war ihre Zahl gegenüber dem Vorjahr um 22 Prozent gesunken; für das aktuelle Studienjahr liegen noch keine Ergebnisse vor. Parallel dazu gebe es demografisch weniger Menschen in der Altersgruppe, in der meist studiert wird.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Damit Sie sich auf Ihr Unternehmen konzentrieren können

Ein Unternehmen zu führen, bedeutet, täglich Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen zu treffen. Gleichzeitig soll möglichst...

X

DWN-Wochenrückblick

Weniger E-Mails, mehr Substanz: Der DWN-Wochenrückblick liefert 1x/Woche die wichtigsten Themen kompakt als Podcast. Für alle, deren Postfach überläuft.

E-mail: *

Ich habe die Datenschutzerklärung sowie die AGB gelesen und erkläre mich einverstanden.

DWN
Politik
Politik BSW will AfD-Mann zum Landtagspräsidenten machen
06.10.2026

Die AfD hat die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt mit fast 44 Prozent der Stimmen gewonnen und will nun auch den Parlamentspräsidenten...

DWN
Politik
Politik Milliardenschwerer Öl-Deal mischt sich in Gespräche zwischen USA und Russland
06.10.2026

Der russische Präsident Wladimir Putin hat bei Gesprächen mit den USA einen milliardenschweren Öl-Deal angesprochen, der Verbindungen zu...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Chinesische Lkw-Offensive sorgt für Unruhe: „Fast zu gut“
06.10.2026

Die Elektrifizierung ist in vollem Gang, und die chinesischen Hersteller haben Lastwagen bereit, die in Europa auf die Straße kommen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Börsenbericht: Tech-Rally beflügelt Wall Street; Anleiherenditen steigen
05.10.2026

Welche Kräfte die US-Märkte zum Wochenstart bewegten und warum Anleger jetzt genau hinsehen sollten.

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Elektroautos sollen Strom verkaufen: Neuer Markt für Fahrer und Energieversorger
05.10.2026

In Deutschland wird die gesetzliche Grundlage für eine breite Einführung des V2G-Systems vorbereitet. Elektroautos sollen künftig nicht...

DWN
Finanzen
Finanzen KI-Portfolio übernimmt das Depot: Kann Claude den S&P 500 schlagen?
05.10.2026

Ein Redakteur überlässt 1.000 Euro echtem Geld einer künstlichen Intelligenz. Claude darf Aktien kaufen und verkaufen, Risiken eingehen...

DWN
Politik
Politik Das Land, das blutiges Gold über die Welt verteilt
05.10.2026

Die Vereinigten Arabischen Emirate sind ein Drehkreuz für einen bedeutenden Teil des weltweiten Goldhandels. Das hat Dubai den Spitznamen...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Niedriglohnland Deutschland: Wo es millionenfach niedrige Löhne gibt
05.10.2026

Wenn Arbeit nicht vor Armut schützt: In der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt arbeiten Millionen Menschen an der Schwelle zum...