Politik

Ifo-Studie: Klima-Milliarden werden zur Stopfung von Haushaltslöchern missbraucht

Etikettenschwindel bei den Staatsfinanzen? Das Münchner Ifo-Institut wirft der Bundesregierung vor, neue Milliardenschulden massiv zweckentfremdet zu haben. Obwohl die 24,3 Milliarden Euro an Krediten offiziell für Klimaschutz und Infrastruktur reserviert waren, flossen laut den Ökonomen 95 Prozent der Summe schlicht in den allgemeinen Haushalt. Echte Investitionen in die Zukunft blieben demnach fast vollständig auf der Strecke.
17.03.2026 10:25
Lesezeit: 1 min
Ifo-Studie: Klima-Milliarden werden zur Stopfung von Haushaltslöchern missbraucht
Das Ifo-Institut belegt: Von 24,3 Milliarden Euro Sonderschulden flossen kaum Mittel in echte Investitionen. Was steckt hinter dem Etikettenschwindel? (Foto: dpa) Foto: Bernd Wüstneck

Im Folgenden:

  • Warum laut Ifo-Institut 95 Prozent der Klima-Milliarden nicht für Investitionen geflossen sind.
  • Wie die Bundesregierung schuldenfinanzierte Sondermittel faktisch zur Haushaltssanierung nutzte.
  • Weshalb die komplexe Konstruktion des Schuldenpakets gezielte Kontrolle der Mittelverwendung erschwert.

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