Deutz-Aktie profitiert von Expansion und Kostensenkungen
Der Motorenhersteller Deutz hat 2025 von seinem jüngsten Expansionskurs im Rüstungsgeschäft und den konsequenten Kostensenkungen profitiert. Umsatz, Auftragseingang und Ergebnisse stiegen deutlich, teilte das im SDax gelistete Unternehmen am Donnerstag in Köln mit. Für 2026 erwartet Vorstandschef Sebastian Schulte eine Erholung des Marktes für Motoren. Im laufenden Jahr will das Unternehmen den Umsatz erneut erhöhen und die Profitabilität weiter steigern. "Ziel ist es, den Umsatz bis 2030 auf 4 Milliarden Euro zu verdoppeln und dabei die bereinigte Ebit-Rendite auf zehn Prozent zu steigern", erklärte der Konzernchef. Die Aktionäre sollen für 2025 eine Dividende von 18 Cent je Aktie erhalten – ein Cent mehr als im Vorjahr.
Umsatz und Gewinn 2025 deutlich gesteigert
Im Jahresvergleich wuchs der Umsatz 2025 um 12,7 Prozent auf 2,04 Milliarden Euro. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (Ebit) stieg um 46,4 Prozent auf rund 112 Millionen Euro. Unter dem Strich erzielte Deutz einen Gewinn von etwa 54 Millionen Euro, ein Plus von 4,4 Prozent. Die Zahlen bewegten sich damit im Rahmen der Erwartungen.
Ausblick 2026: Umsatz und Gewinn weiter steigern
Für 2026 peilt Deutz-Chef Schulte einen Umsatz von 2,3 bis 2,5 Milliarden Euro an. Davon sollen 6,5 bis 8,0 Prozent als bereinigter operativer Gewinn verbleiben, nachdem die Marge 2025 auf 5,5 Prozent gestiegen war. Einen Beitrag dazu soll auch ein laufendes Sparprogramm leisten.
Deutz-Aktie unter Druck
Im XETRA-Handel notierte die Deutz-Aktie zeitweise 6,82 Prozent im Minus bei 8,40 Euro.


