Aufschwung und neue Rekorde an den US-Märkten
Die US-Märkte verzeichneten am Mittwoch erneut starke Kursgewinne, angetrieben von KI-Aktien und dem Optimismus, dass die USA und der Iran einer Lösung des Nahostkonflikts näher kommen.
Die technologielastige Nasdaq legte um 2,02 Prozent zu und erreichte mit 25.838,94 Punkten das zweite Rekordschlusshoch in Folge. Auch der S&P 500 übertraf sein gestriges Allzeithoch und markierte mit einem Plus von 1,46 Prozent einen neuen Rekordwert von 7.365,12 Punkten. Der Dow Jones Industrial Average stieg um 1,24 Prozent auf 49.910,59 Punkte.
Hoffnung auf Entspannung drückt die Ölpreise
Der Preis für Rohöl der Sorte Brent brach im späten Handel um 8 Prozent auf 101 Euro pro Barrel ein, nachdem Berichte aufkamen, dass der Iran einen US-Vorschlag zur Beendigung des Krieges prüfe. Einem Bericht von Axios zufolge stehen die beiden Länder kurz vor dem Abschluss einer aus nur einer Seite bestehenden Absichtserklärung, um die Feindseligkeiten zu beenden und Verhandlungen über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus aufzunehmen.
Technologie- und Einzelwerte im Fokus der Anleger
Der Handel mit KI-bezogenen Werten befeuerte am Mittwoch erneut die Kursgewinne an der Wall Street. Advanced Micro Devices (AMD) schoss um mehr als 18 Prozent in die Höhe, nachdem der Halbleiterkonzern für das erste Quartal Gewinne über den Erwartungen gemeldet und eine optimistische Prognose für das laufende Quartal abgegeben hatte.
Auch Super Micro Computer legte aufgrund robuster Quartalszahlen zu und verzeichnete einen Kurssprung von 24,5 Prozent, während die Aktienkurse der Chiphersteller VanEck Semiconductor und Intel um 5 Prozent beziehungsweise 4,5 Prozent stiegen.
Die Aktien von Corning stiegen sprunghaft um 12 Prozent, nachdem der Glashersteller signalisiert hatte, dass er mit Nvidia zusammenarbeiten werde, um Glasfaserprodukte für den Einsatz in KI-Rechenzentren herzustellen.
Andernorts legten die Papiere von Uber nach einer starken Buchungsprognose für das zweite Quartal um 8,5 Prozent zu, während Disney um 7,5 Prozent stieg, nachdem das Unternehmen die Umsatzerwartungen der Analysten für das zweite Quartal übertroffen hatte.
Energieaktien führten die Verluste an, wobei Occidental Petroleum und APA um 7,25 Prozent beziehungsweise 7,67 Prozent nachgaben. Chevron schloss bei Handelsende ebenfalls mit einem Minus von 3,9 Prozent.


