Finanzen

US-Marktbericht: S&P 500 und Nasdaq wieder auf historischen Höchstständen

Ein Handelstag der extremen Kontraste: Warum an der Börse Euphorie herrscht, während die Alltagssorgen wachsen.
08.05.2026 22:11
Lesezeit: 1 min
US-Marktbericht: S&P 500 und Nasdaq wieder auf historischen Höchstständen
Die Entwicklung der US-Börsen beeinflusst Investoren und Märkte weltweit. (Foto: ymgerman/iStock) Foto: ymgerman/iStock

Künstliche Intelligenz beflügelt die Indizes

Aktien aus den Bereichen Halbleiter und Künstliche Intelligenz haben der Wall Street am Freitag zum Läuten der Schlussglocke wieder zu historischen Höchstständen verholfen.

Der S&P 500 stieg um 0,84 Prozent auf 7.398,93 Punkte, während die technologielastige Nasdaq um 1,71 Prozent auf 26.247,08 Punkte zulegte. Es ist die sechste Woche in Folge, in der beide Indizes gestiegen sind – ihre längste wöchentliche Gewinnserie seit 2024.

Der Dow Jones, in dem weniger Halbleiter-Werte und große Tech-Akteure vertreten sind, tendierte relativ unverändert und schloss mit einem minimalen Plus von 0,02 Prozent bei 49.609,16 Punkten.

Rohstoffpreise drücken die Verbraucherstimmung

Im späten Handel pendelte die Referenzölsorte Brent um die Marke von 100 US-Dollar pro Barrel, ein Rückgang gegenüber den Höchstständen von über 102 US-Dollar im früheren Handelsverlauf.

Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass die Verbraucherstimmung in den USA unter das Rekordtief des Vormonats gefallen ist, während es seitens JP Morgan Hinweise gab, dass der Benzinpreis für die dortigen Verbraucher 5 US-Dollar pro Gallone erreichen wird.

Der Konsumklimaindex der University of Michigan fiel im Mai auf 48,2 Punkte, ein Rückgang gegenüber den 49,8 Punkten vom April.

Tagesgewinner und Verlierer im S&P 500

Der größte Tagesgewinner im S&P 500 war Akamai Technologies mit einem Plus von 26,58 Prozent auf 147,71 US-Dollar.

Sandisk stieg um 16,60 Prozent auf 1.562,34 US-Dollar, während Micron Technology um 15,49 Prozent auf 746,79 US-Dollar zulegte.

Am anderen Ende der Tabelle fiel Mettler-Toledo International um 14,84 Prozent auf 1.123,53 US-Dollar, Motorola Solutions verlor 11,38 Prozent auf 383,92 US-Dollar und die Expedia Group verzeichnete ein Minus von 9,02 Prozent auf 229,98 US-Dollar.

Mehr zum Thema
Bleiben Sie über das Thema dieses Artikels auf dem Laufenden Klicken Sie auf [+], um eine E-Mail zu erhalten, sobald wir einen neuen Artikel mit diesem Tag veröffentlichen
Anzeige
DWN
Finanzen
Finanzen Ist die Ära der Niedrigzinsen vorbei? Wie Bull DeFi ungenutzte Ersparnisse in aktive Renditen verwandelt – bis zu 3.700 US-Dollar pro Tag.

Wir beleuchten die unterschiedlichen Mechanismen von Bull Market DeFi im Vergleich zu traditionellen Anlagen – und warum es sich lohnt,...

Jede Anlage am Kapitalmarkt ist mit Chancen und Risiken behaftet. Der Wert der genannten Aktien, ETFs oder Investmentfonds unterliegt auf dem Markt Schwankungen. Der Kurs der Anlagen kann steigen oder fallen. Im äußersten Fall kann es zu einem vollständigen Verlust des angelegten Betrages kommen. Mehr Informationen finden Sie in den jeweiligen Unterlagen und insbesondere in den Prospekten der Kapitalverwaltungsgesellschaften.

DWN
Unternehmen
Unternehmen Siemens Energy-Aktie im Aufwind: Windgeschäft wird profitabel
05.08.2026

Beim Energietechnikkonzern sprudeln die Gewinne und selbst das scheinbar ewige Sorgenkind Gamesa schreibt zum ersten Mal seit 2022 keine...

DWN
Politik
Politik Deutsche Bildungsmisere: Warum der Nachwuchs zum Standortrisiko wird
05.08.2026

Seit Jahren gibt es einen regelrechten Sturzflug bei den Lernleistungen an den Schulen. Inzwischen erreichen mehr als ein Drittel der...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Ifo-Geschäftsklimaindex: Deutsche Autoindustrie schöpft Hoffnung
05.08.2026

Die Erwartungen in der aktuellen Umfrage des Ifo-Instituts sind so gut wie seit mehr als drei Jahren nicht mehr. Das überdeckt die aktuell...

DWN
Unternehmen
Unternehmen Infineon-Aktie im Fokus: Neuer Rekordumsatz dank KI-Boom
05.08.2026

Der Halbleiterhersteller Infineon hat dank der boomenden Nachfrage für Stromchips für KI-Rechenzentren im dritten Geschäftsquartal einen...

DWN
Politik
Politik Teilzeitquote bei Lehrkräften auf Rekordhoch - Jeder Dritte 50 Jahre oder älter
05.08.2026

Rund 44 Prozent der Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Zugleich ist mehr als jede dritte Lehrkraft mindestens 50...

DWN
Wirtschaft
Wirtschaft Weltbank: Jobrisiko durch KI in einkommensstarken Ländern höher
05.08.2026

Künstliche Intelligenz kann die Produktivität steigern – womöglich so stark, dass bestimmte Arbeitsplätze überflüssig werden. Die...

DWN
Politik
Politik EU-Haushalt 2028–2034: Deutschland soll Europas Rechnung bezahlen
05.08.2026

Zwei Billionen Euro, neue Schulden und ein Machtkampf zwischen Berlin und Paris: Die Verhandlungen über den EU-Haushalt 2028–2034 drohen...

DWN
Finanzen
Finanzen US-Marktbericht: Wall Street schließt höher, da Bessent auf baldiges US-Iran-Abkommen zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus hindeutet
04.08.2026

Ein überraschender Wendepunkt an den globalen Finanzmärkten sorgt für Aufsehen – erfahren Sie, was die Börsen jetzt antreibt.