Politik

Apotheke statt Arztpraxis? Bundestag beschließt weitreichende Reform der Patientenversorgung

Das deutsche Gesundheitssystem steht vor einem tiefgreifenden Wandel. Durch neue Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) wird das Leistungsspektrum der Apotheken massiv erweitert. Um Arztpraxen zu entlasten und das Apothekensterben auf dem Land zu stoppen, dürfen Pharmazeuten künftig impfen, Blut abnehmen und bestimmte rezeptpflichtige Medikamente direkt abgeben. Während die Apothekenverbände die neuen Chancen begrüßen, kommt aus der Ärzteschaft erbitterter Widerstand.
22.05.2026 14:07
Lesezeit: 3 min
Apotheke statt Arztpraxis? Bundestag beschließt weitreichende Reform der Patientenversorgung
Impfen, Blutabnahme, Rezeptpflicht gelockert: Der Bundestag beschließt eine weitreichende Reform, die Apotheken grundlegend verändert. Was das für Patienten bedeutet (Foto: dpa). Foto: Malin Wunderlich

Im Folgenden:

  • Warum Apotheken künftig impfen, Blut abnehmen und Rezeptpflichtiges abgeben dürfen.
  • Weshalb Kassenärzte die Apothekenreform des Bundestags scharf ablehnen.
  • Welche neuen Preisregeln für Biosimilars die Krankenkassen als Geschenk an die Pharmaindustrie kritisieren.

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