Deutsches Staatsdefizit steigt rasant: Ausgaben wachsen schneller als Einnahmen
Die Staatsausgaben laufen aus dem Ruder: Während die Einnahmen im ersten Halbjahr um 2,8 Prozent zulegten, erhöhten sich die Ausgaben mit 6,1 Prozent deutlich stärker. Sozialleistungen, Investitionszuschüsse und Zinskosten belasten die öffentlichen Haushalte erheblich. Damit liegt die Defizitquote knapp über Maastricht-Marke.
Der Bundesadler im Plenarsaal des Bundestags, auch „Fette Henne“ genannt, symbolisiert staatliche Souveränität, demokratische Kraft und den Schutz der Bürger. (Foto: dpa)
Foto: Kay Nietfeld
Im Folgenden:
Warum das deutsche Staatsdefizit im ersten Halbjahr so drastisch ansteigt.
Weshalb die staatlichen Ausgaben doppelt so schnell wachsen wie die Einnahmen.
Welche Posten die Defizitquote über die kritische Maastricht-Grenze treiben.
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Mirell Bellmann schreibt als Redakteurin bei den DWN über Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Zuvor arbeitete sie für Servus TV und den Deutschen Bundestag.