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Henkel-Aktie gewinnt: Milliarden-Übernahme von Beschichtungsfirma Stahl geplant

Der Dax-Konzern Henkel will sein Geschäft mit Spezialbeschichtungen stärken - und gibt dafür Milliarden aus.
04.02.2026 10:16
Lesezeit: 1 min
Henkel-Aktie gewinnt: Milliarden-Übernahme von Beschichtungsfirma Stahl geplant
Der Düsseldorfer DAX-Konzern Henkel AG & Co. KGaA, bekannt für Marken wie Persil, Schwarzkopf oder Loctite, will seine Kompetenzen im Bereich Beschichtungen deutlich stärken. (Foto: dpa) Foto: Wolf von Dewitz

Henkel will Beschichtungsunternehmen kaufen

Der Konsumgüterkonzern Henkel will sein Geschäft mit Beschichtungen durch die Milliarden-Übernahme des Unternehmens Stahl ausbauen. Henkel einigte sich mit der Holdinggesellschaft von Stahl auf einen Kaufpreis von 2,1 Milliarden Euro, wie der Dax -Konzern am Mittwoch in Düsseldorf mitteilte. Die Reaktion an der Börse fiel verhalten aus.

Kurz nach Handelsbeginn notierte die Henkel-Aktie leicht im Minus. Dabei drückten allerdings auch schwache Vorgaben des US-Unternehmen Clorox auf die Stimmung. Der Bleichmittelhersteller verfehlte im vergangenen Quartal die Gewinnerwartungen.

Stahl bietet den Angaben zufolge Hochleistungs-Spezialbeschichtungen für flexible Materialien an, wie etwa Beschichtungen für Leder, Papierverpackungen und grafische Anwendungen. Das Unternehmen beschäftigt 1.700 Angestellte und erzielte im Geschäftsjahr 2025 einen bereinigten Umsatz von rund 725 Millionen Euro.

Henkel-Aktie gewinnt: Milliardendeal

Bereits vor rund zwei Wochen hatte Henkel bestätigt, Kaufgespräche für Stahl zu führen. Zusammen mit den Mitte Januar verkündeten Übernahmeplänen zu ATP Adhesive Systems verspricht sich Henkel-Chef Carsten Knobel "nahezu eine Milliarde zusätzlichen Umsatz", wie er am Mittwoch laut Mitteilung sagte.

Für die Übernahme durch Henkel trennen sich der bisherige französische Mehrheitseigentümer Wendel, sowie die Miteigentümer BASF und Clariant von ihren Stahl-Anteilen.

Voraussetzung für die Übernahme sind die üblichen behördlichen und kartellrechtlichen Genehmigungen, sowie die Einigung Stahls mit den Arbeitnehmervertretungen. Henkel machte keine Angaben dazu, wann mit einem Abschluss der Transaktion zu rechnen ist.

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