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DWN-Wochenrückblick KW 06: Die wichtigsten Analysen der Woche

Im DWN Wochenrückblick KW 06 aus dem Jahr 2026 fassen wir die zentralen wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen der vergangenen Woche zusammen. Dafür haben wir die relevantesten Themen in unserem Podcast in einen klaren Zusammenhang gebracht.
06.02.2026 13:30
Lesezeit: 2 min
DWN-Wochenrückblick KW 06: Die wichtigsten Analysen der Woche
DWN-Wochenrückblick Podcast KW 06 2026. (Illustration: DWN)

In dieser Episode blicken wir auf tiefgreifende Veränderungen für Hausbesitzer in der EU, Korruptionsfälle in Brüssel und die nervöse Weltlage zwischen Washington, Teheran und den Finanzmärkten. Das erwartet Sie heute:

Die Themen im Überblick

1 Es kommen Änderungen beim Energieausweis für Millionen Eigentümer

Neue Pflichten für Eigentümer: Die reformierte EU-Gebäuderichtlinie fordert bis 2050 einen klimaneutralen Bestand und führt ab Mai 2026 neue, europaweit einheitliche Energieausweise ein, was Millionen Eigentümer unter Handlungsdruck setzt. Verstöße gegen die Vorlagepflicht bei Verkauf oder Vermietung können künftig hohe Bußgelder nach sich ziehen, auch wenn bestehende Ausweise noch eine Übergangsfrist haben.

2 EU-Kommission feuert Topbeamten

Skandal in der EU-Kommission: In Brüssel sorgt die Entlassung des Top-Beamten Henrik Hololei für Aufsehen, dem vorgeworfen wird, im Austausch für Luxusreisen vertrauliche Informationen an Katar verraten zu haben. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf strukturelle Schwächen bei der Korruptionsbekämpfung und die Einflussnahme externer Akteure auf wichtige EU-Luftverkehrsabkommen.

3 Neue Spannungen hinter den Kulissen

Zweifel an Trump: Transatlantisch wächst die Nervosität, da interne Berichte – unter anderem vom slowakischen Premier Fico – massive Zweifel am mentalen Zustand von US-Präsident Trump wecken und Diplomaten dessen Unberechenbarkeit zunehmend als Sicherheitsrisiko einstufen.

4 Neue Druckmittel gegen die USA

Europas finanzieller Hebel: Als Reaktion auf politische Spannungen könnte Europa eine „finanzielle Superwaffe“ einsetzen und seine riesigen Bestände an US-Staatsanleihen nutzen, um die amerikanischen Zinsen strategisch unter Druck zu setzen.

5 USA könnten Iran in Stunden oder Tagen angreifen

Kriegsgefahr im Nahen Osten: Die geopolitische Lage spitzt sich dramatisch zu, da Medien vor einem unmittelbar bevorstehenden US-Angriff auf den Iran warnen, während die EU ihren Kurs verschärft und die Ölpreise bereits auf die Eskalation reagieren.

6 Edelmetallmärkte drehen plötzlich

Turbulenzen am Rohstoffmarkt: Diese globalen Unsicherheiten trieben den Goldpreis auf neue Rekordhochs, bevor massive Gewinnmitnahmen eine scharfe Korrektur bei Edelmetallen auslösten und Anleger verunsicherten.

7 Warum Aktien langfristig keine Rendite bringen

Anlagestrategie: Für langfristig orientierte Investoren zeigt eine neue Analyse derweil, dass das bloße „Aussitzen“ bei Einzelaktien oft keine Rendite bringt, weshalb Experten stattdessen systematisch zu breit gestreuten Welt-ETFs raten, um von den wenigen wirklichen Gewinneraktien zu profitieren.

Warum diese Woche entscheidend war

Diese Woche markierte einen gefährlichen geopolitischen Kipppunkt, da Medien vor einem unmittelbar bevorstehenden US-Angriff auf den Iran warnten und die Ölpreise aufgrund der Eskalationsgefahr sprunghaft anstiegen. Gleichzeitig vertiefte sich der Riss im transatlantischen Bündnis massiv, nachdem interne Berichte über den psychischen Zustand von US-Präsident Trump die europäischen Verbündeten in Alarmbereitschaft versetzten und sogar Überlegungen zu finanziellen Druckmitteln gegen Washington auslösten. Während diese globalen Unsicherheiten zu extremen Schwankungen an den Rohstoffmärkten führten, geriet die EU intern durch einen Korruptionsskandal in der Kommission und den nahenden Umsetzungsstichtag für die strenge Gebäuderichtlinie zusätzlich unter massiven Handlungsdruck.

Weitere Ausgaben des DWN-Wochenrückblicks sowie den aktuellen Podcast finden Sie auf der Podcast Übersichtsseite der Deutschen Wirtschaftsnachrichten.

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