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Elektro-SUV Cupra Tavascan im Test: Viel Leistung, solide Reichweite und hoher Preis

Der Cupra Tavascan positioniert sich als sportlicher Elektro-SUV mit viel Komfort und starker Reichweite. Doch trotz überzeugender Technik bleibt der Preis ein entscheidender Faktor.
23.04.2026 13:08
Lesezeit: 3 min
Elektro-SUV Cupra Tavascan im Test: Viel Leistung, solide Reichweite und hoher Preis
Cupra Tavascan Test: Elektro-SUV überzeugt mit Reichweite, aber nicht beim Preis. (Foto: Matej Štakul)

Cupra Tavascan im Test: Komfortabler Elektro-SUV mit starker Reichweite

Menschen, die regelmäßig Ski fahren, werden weniger. Nicht nur, weil dieser Wintersport zunehmend teurer wird, sondern auch, weil viele die Wintermonate lieber in warmen Regionen verbringen. Das bedeutet jedoch nicht, dass Skifahren an Bedeutung verliert. Besonders wohlhabendere Kunden schätzen weiterhin exklusive Skigebiete weltweit.

In diesem Zusammenhang taucht auch der Name Tavascan auf, ein Ort in den Pyrenäen. Genau diesen Namen trägt auch der Elektro-SUV von Cupra. Im Test stellt sich die Frage, ob der Stolz der Marke gerechtfertigt ist.

Fahrverhalten und Leistung im Fokus

Der Cupra Tavascan überzeugt vor allem durch seine extreme Laufruhe. Leiser lässt sich ein Fahrzeug kaum bewegen. Der Elektroantrieb sorgt für ein sehr ruhiges Fahrerlebnis und entspricht dem aktuellen Trend in der Automobilindustrie.

Optisch fällt das Fahrzeug sofort auf. Das Design ist markant und emotional, fast schon auffällig. Dennoch sollte die Optik allein nicht ausschlaggebend für eine Kaufentscheidung sein. Entscheidend sind Reichweite und Ladeleistung.

Mit einer Beschleunigung von 0 auf 100 km h in 6,8 Sekunden liefert der Tavascan überzeugende Fahrleistungen. Der 286 PS starke Antrieb sorgt für kraftvollen Vortrieb, auch wenn das Fahrzeug insgesamt eher komfortorientiert bleibt. Bei 180 kmh greift die elektronische Begrenzung ein.

Reichweite und Alltagstauglichkeit

Ein zentraler Punkt bei Elektroautos ist die Reichweite. Offiziell werden 569 Kilometer angegeben, in der Praxis liegt sie jedoch darunter. Im Test wurden rund 405 Kilometer erreicht, bei einem Verbrauch von 20,1 kWh.

Die Batterie mit 77 kWh Kapazität lässt sich an einer normalen Ladesäule in etwa sieben Stunden vollständig aufladen. An einer Schnellladestation genügte ein 25-minütiger Stopp für eine deutliche Nachladung.

Mit einer Länge von 4,64 Metern eignet sich der Tavascan auch als Familienfahrzeug. Im Innenraum bietet er ausreichend Platz für Passagiere, und der Kofferraum fasst 540 Liter. Praktische Details wie elektrische Heckklappe und Stauraum für Ladekabel erhöhen die Alltagstauglichkeit.

Preis und Ausstattung im Überblick

Der Tavascan steht für Komfort und eine umfangreiche Ausstattung. Auch wenn im Testfahrzeug einige Premiumdetails wie elektrische Sitze fehlten, überzeugten Assistenzsysteme, Navigation und Fahrkomfort.

Zur Serienausstattung gehören unter anderem Parkhilfen, Kamera, adaptiver Tempomat sowie zahlreiche Sicherheitsfunktionen. Diese sorgen für ein entspanntes und sicheres Fahrerlebnis. Er ist aber auch mit Subventionen kein günstiges Fahrzeug.

Die Entwicklung im Bereich Elektromobilität zeigt, wie stark sich der Automarkt verändert. Für Hersteller und Zulieferer in Europa entstehen neue Wettbewerbsdynamiken, während Verbraucher zunehmend zwischen Preis, Reichweite und Infrastruktur abwägen müssen. Gerade in einem stark exportorientierten Marktumfeld beeinflussen solche Modelle die strategische Ausrichtung der gesamten Branche.

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