Panorama

Berliner Kultur-Beben: Senatorin Wedl-Wilson tritt nach Förder-Affäre zurück

Nur fünf Monate vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus verliert Berlin seine Kultursenatorin. Sarah Wedl-Wilson zieht damit die Konsequenz aus der anhaltenden Kritik an der Vergabe von Fördermitteln gegen Antisemitismus und einem belastenden Bericht des Rechnungshofs. Um weiteren Schaden vom politischen Kampf gegen Judenhass abzuwenden, bat die parteilose Politikerin den Regierenden Bürgermeister Kai Wegner nun offiziell um ihre Entlassung.
24.04.2026 15:19
Lesezeit: 1 min
Berliner Kultur-Beben: Senatorin Wedl-Wilson tritt nach Förder-Affäre zurück
Sarah Wedl-Wilson (parteilos), Berliner Senatorin für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhaltt, spricht während eines Pressestatements zu den Folgen des Rechnungshofberichtes (Foto: dpa). Foto: Soeren Stache

Im Folgenden:

  • Warum Berlins Kultursenatorin Wedl-Wilson nach weniger als einem Jahr im Amt zurücktritt.
  • Welche Verstöße der Rechnungshof bei der Vergabe von Antisemitismus-Fördermitteln festgestellt hat.
  • Weshalb der dritte Rücktritt in Wegners Senat die CDU kurz vor der Berliner Wahl unter Druck setzt.

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