Panorama

Von der Pandemie zur erschöpften Gesellschaft: Verschwindet die Menschlichkeit immer mehr?

Alles begann mit der COVID-19-Pandemie, seitdem geht es weiter bergab. Es entstehen immer neue militärische Konflikte, wirtschaftliche Unruhen und die Erschöpfung macht sich breit. Es ist ein Paradoxon, dass wir in einer Ära des Menschen leben, aber gleichzeitig, unter dem Einfluss unterschiedlichster Katastrophen, die Menschlichkeit vermissen. Oder vielleicht vergessen wir selbst, sie anderen gegenüber zu zeigen.
12.07.2026 11:00
Lesezeit: 14 min
Von der Pandemie zur erschöpften Gesellschaft: Verschwindet die Menschlichkeit immer mehr?
Der Mensch steht vor der Last einer Welt, die er verändert hat und deren Folgen ihn selbst zu überfordern drohen. (Illustration: ChatGPT)

Im Folgenden:

  • Warum Wissenschaftler für die globale ökologische Krise den Begriff des Kapitalozäns vorschlagen.
  • Wie der Fokus auf ständige Leistungssteigerung und Selbstoptimierung zu kollektiver Erschöpfung führt.
  • Weshalb der Versuch zur absoluten Risikokontrolle unser kollektives Unsicherheitsgefühl erst verstärkt.

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Akvilė Venckutė

***

Akvilė Venckutė ist Redakteurin der Innovationsrubrik bei Verslo žinios. Sie hat Journalismus und Philosophie an der Universität Vilnius studiert und arbeitete vor ihrer Tätigkeit bei Verslo žinios unter anderem für LRT sowie das litauische Zentrum für Journalismus.

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